Wandern vor der eigenen Haustür

Einer Legende nach war das Land um das Steinhuder Meer früher von Riesen und Zwergen bewohnt. Lange Zeit kamen sie gut miteinander aus, aber die Zwerge fingen an, den Riesen Streiche zu spielen. Nach gar nicht allzu langer Zeit übertrieben sie es wohl einmal und einer der Riesen wurde so wütend, dass er die kleinen Zwerge mit seinem Stiefelabsatz ganz tief in die Erde grub. Diesen Stiefelabdruck füllten die Zwerge mit ihren Tränen und so entstand das Steinhuder Meer. „Wandern vor der eigenen Haustür“ weiterlesen

Das Experiment 1.0 – Keine Leckerlies

Es ist offiziell: Lotta wird in den nächsten vier Wochen keine Leckerlis bekommen. Wir haben damit letzte Woche schon angefangen, aber ich wollte erst mal gucken, ob ich das überhaupt aushalte, bevor ich groß rede und es doch nicht einhalte!

Normalerweise lobe ich sie sehr viel und sie bekommt ganz viele Leckerlis, zu viele. Das möchte ich nicht mehr, der Leckerliverbrauch wurde mir einfach zu viel. Ab jetzt heißt es, mehr verbal loben und weniger Leckerli hinein stopfen! „Das Experiment 1.0 – Keine Leckerlies“ weiterlesen

Mit Hund in den Öffis

Als Schülerin ohne Auto muss man oft improvisieren um von A nach B zu kommen. Lotta und ich sind beide totale Shopping Queens, ich bin auch gerne mit Freundinnen unterwegs, aber um mal schnell etwas zu kaufen fahre ich auch gerne alleine in die Stadt. Ganz alleine wäre trotzdem langweilig und Lotta muss eh Gassi gehen, also nehme ich sie fast immer mit in die Stadt. Wir sind dann meistens erst eine Stunde auf der Hundewiese oder woanders unterwegs, damit Lotti ein wenig laufen und sich lösen kann, danach geht es dann in die Stadt an sich. „Mit Hund in den Öffis“ weiterlesen

DIY Lieblingsleine

Ich gebe zu, Lotta hat abertausende Leinen und Halsbänder, Geschirre und Bandanas im Schrank hängen. Das einzige, was uns noch fehlte, war eine Retrieverleine, also eine Verbindung aus Halsband und Leine. Ich wusste gar nicht, wie sehr mir diese Leine fehlte, bis zu dem Tag, an dem ich sie selber machte! Lotta findet es viel entspannter, wenn sie ohne Halsband frei laufen kann und ich finde es wunderbar, dass ich nicht erst stundenlang nach einem zusammen passenden Set suchen muss. „DIY Lieblingsleine“ weiterlesen

Das Experiment – Schleppleine oder Rollleine

Bis gestern war bei uns noch Leinenzwang und da wir eh vermehrt im Wald Gassi waren, musste Lotta eine Weile lang viel öfter an die Leine als sonst. Da ich ihr aber trotzdem Auslauf geben wollte, habe ich meine Flexileine wieder hervor gekramt. Die Schleppleine liegt wegen des Mantrailings eh immer draußen. Weil ich einen direkten Vergleich haben wollte, sind wir erst 10 Tage nur an der Schleppleine gelaufen, auch im innerstädtischen Bereich, und danach 10 Tage nur an der Flexileine. Was bin ich froh, dass Lotta jetzt wieder frei laufen kann! „Das Experiment – Schleppleine oder Rollleine“ weiterlesen

Hundeparks sind meine persönliche Hölle

Wir wohnen nicht in der Stadt, aber ab und an müssen auch wir einkaufen gehen und enden somit über lang oder kurz in unserer persönlichen Hölle. Nicht weil Lotta den Lärm so schlimm findet, die vielen Menschen oder die Gerüche, sondern weil es keinen grünen Flecken gibt. Bei uns gibt es zwar einen riesigen Stadtpark, aber da sind viel zu viele Menschen und frei laufen kann Lotta da auch nicht. Da Motti aber auch mal rennen soll, wenn wir shoppen sind, fahren wir zu den vielen Hundeparks. Zum Glück gibt es einige ganz in der Nähe vom Stadtzentrum! „Hundeparks sind meine persönliche Hölle“ weiterlesen

Leben mit Jagdhund

Lotta ist ein waschechter Terrier und ein waschechter Terrier jagt gerne. Natürlich macht Lotta das auch, und da nimmt sie nur wenig Rücksicht auf Verluste. Mittlerweile ist sie „zum Glück“ schon bald sechs Jahre alt und die Flausen in ihrem Kopf gehen so langsam aber sicher aus. Sie orientiert sich stärker am Menschen, hüpft auch gerne mal ohne Hasen vor der Nase durch das Feld und wenn wir einen Hasen sehen bleibt sie halbwegs ruhig und hängt nicht mehr kreischend in der Leine. Aber eines ist geblieben: Sie liebt es Spuren zu suchen! „Leben mit Jagdhund“ weiterlesen

10 Dinge über uns

Nicole von Moe and me hat viele Blogger inspiriert. Mit ihrer „10 Dinge über uns“ Reihe hat sie Trend gesetzt, und wir wollen jetzt auch mitmachen! Es geht hauptsächlich darum, dass das Internet gesichtslos ist und man immer relativ wenig über den Menschen dahinter erfährt, genau darum gibt man 10 Dinge über sich frei, die die Leser eventuell nicht wissen, nicht damit gerechnet haben oder man einfach loswerden möchte.
„10 Dinge über uns“ weiterlesen

Hundeführerschein oder Begleithundprüfung?

Seit 2012 ist es in Niedersachsen für alle, die in den letzten 10 Jahren nicht 2 Jahre durchgängig einen Hund gehalten haben, den Hundeführerschein zu machen. Lotta hatte ich zwar damals schon länger als 2 Jahre, aber trotzdem wollte ich den Schein machen, auch weil man damit von der allgemeinen innerstädtischen Leinenpflicht erlöst wird. Der größte Anstoß war aber, dass ich es einfach schaffen wollte und mir ein Ziel gesetzt habe, was zu erreichen war!

Durch den Hundeführerschein gibt es bei und in Niedersachsen auch keine Kampfhundeliste mehr und keinen pauschalen Leinenzwang (auf dem Ort) für Kampfhunde.

Unterscheidung in Stufe 1 und 2 und der Ablauf

Der Hundeführerschein wird in Stufe 1 und Stufe 2 unterschieden. Um von der innerstädtischen Leinenpflicht befreit zu sein muss man Stufe 2 ablegen!

Generell sind die beiden Stufen sehr ähnlich, in Stufe 2 werden einige Übungen ohne Leine verlangt, wohingegen Stufe 1 komplett an der Leine stattfindet. Man muss NICHT zuerst Stufe 1 ablegen und danach Stufe 2 machen, sondern kann, wie wir, sofort Stufe 2 versuchen.

Wald
Ein sicheres Bleib ist bei der Stufe 2 Pflicht

Zuerst muss man den theoretischen Teil bestehen, mittlerweile muss man den machen bevor der Hund einzieht. Es dient als Sachkundenachweise und besteht aus einigen Fragen über das Sozialverhalten des Hundes, wie man einen Hund artgerecht hält, einige juristische Aspekte und zu Erster Hilfe am Hund. Probiere den theoretischen Teil hier aus!

Lotta und ich haben Stufe 2 gemacht, deshalb wird der Bericht auch Übungen zur Stufe 1 enthalten!

Wir haben uns für den theoretischen Teil draußen vor einer Metzgerei mit angeschlossenem Café getroffen, natürlich zusammen mit den Hunden, wurden von den Prüfern (die nicht die Trainer sein dürfen!) nett begrüßt und uns wurde erzählt, auf was wir uns vorbereiten sollten und was im Laufe des Tages passieren wird. Der Impfpass wurde überprüft, genauso wie die Haftpflicht, und schon wurde der Test ausgeteilt. Es ist Multiple-Choice und wirklich einfach. Nach einer halben Stunde waren wir fertig damit und wir sind zum ersten Treffpunkt gefahren, ab da wurde es ernst!

Zuerst wird der Hund auf ablenkungsarmen Gebiet angesehen, in unserem Fall war das der Hundeplatz, es kann aber auch ein Parkplatz, ein leerer Park oder ähnliches sein. Für Lotta war der Hundeplatz alles andere als einfach, denn sie findet den total spannend und ist ständig hochgedreht, hat nicht gut gehört, so dass wir uns dazu entschlossen haben, die Prüfung im Feld gleich außerhalb des Platzes weiterzuführen Dort musste Lotta Sitz, Platz und Steh zeigen, das Laufen an lockerer Leine (ein striktes Bei-Fuß ist nicht gefordert) und der Maulkorb wurde angelegt. Anschließend musste Lotti damit mindestens 10 Schritt gehen, gar kein Problem! Die Prüferin hat mir gesagt, dass sie sich gleich über Lotta stellen wird, also habe ich sie ins Fuß an meine linke Seite genommen und die Prüferin hat mich mit Handschlag begrüßt und sich über den Hund gestellt mit vornüber gebeugten Oberkörper. Danach hat sie Lotta einen Rinderhautknochen gegeben, den sie auf Aus oder ein anderes Kommando loslassen musste und sich von mir wegnehmen lassen sollte, das Gleiche danach auch mit einem Spielzeug. Für Lotta war das im Feld gar kein Problem, auf dem Platz fand sie alles spannender als mich, was wahrscheinlich daran lag, dass wir davor vermehrt in der Stadt trainiert haben und ich schon lange nicht mehr auf dem Platz war.

Mohn-9
Sitzen bleiben, obwohl Verkehr vorbei kommt? 

Ganz zum Schluss musste Lotta sich von mir „behandeln“ lassen, also habe ich mir ihre Zähne angeguckt, sowie Pfoten und Ohren und ich musste sie in einem sicheren Griff halten, in dem sie sich gut eine Spritze geben lassen könnte oder etwas ähnlich unangenehmes.

Alle anderen Teilnehmer wurden natürlich auch geprüft und als wir einmal durch waren sind wir in die nächste Stadt gefahren. Dort angekommen sollten die Hunde erst mal kurz im Auto warten und einzeln heraus geholt werden, damit die Richter sehen konnten, dass sie gesittet aus- und einsteigen und nicht einfach kopflos aus dem Auto springen und auch um sich den Transport des Hundes anzugucken, einen Hund z.B. ohne Absperrgitter im Kofferraum zu transportieren kann nämlich arg gefährlich werden! Wir sind anschließend zusammen in die Stadt gefahren, dort sind wir erst in den Park gegangen, um den leinenlosen Teil zu überprüfen. In dem mussten wir nacheinander eine kleine Runde durch den Park gehen und wurden mit verschiedenen Situationen konfrontiert, die so auch im Hundealltag passieren könnten. Wir sollten den Hund ruhig von der Leine lassen und uns wie immer verhalten, es wurde uns nicht gesagt was passiert, da hauptsächlich der Hundehalter unüberprüft wird und geschaut wird, ob er sich angemessen verhält! Es ist uns ein unangeleinter Hund entgegen gekommen, da sollten wir unseren Hund auch unangeleint lassen oder heran nehmen und den anderen Halter bitten, seinen doch bitte auch anzuleinen. Danach kam ein angeleinter Hund, da sollte der eigene Hund gerufen werden und angeleint werden, um den anderen Hund nicht zu bedrängen oder anfangen zu spielen. Als wir weitergegangen sind lag am Wegrand ein Schinkenbrötchen, zwar relativ offensichtlich, allerdings musste man den Hund mit einem Nein davon abbringen, das zu fressen!

Als das auch geschafft war, wurde das Bleib geprüft Alle Hunde wurden in einer Reihe abgesetzt und man musste ein paar Schritte, ca. 20 Meter, weggehen und kurz warten, danach konnte jeder wieder zurück und belohnen. Anschließend gab es das Kommando „Platz“ und wir haben den Hunden wieder den Rücken zugekehrt. Diesmal war es schwieriger, der Hund musste liegenbleiben, obwohl die Prüferin einmal zwischen uns und den Hunden durchgegangen ist und einmal durchgelaufen. Danach durften wir alle unsere Hunde abrufen.

Wald-3
Hier! Eine von Lottas Lieblingsübungen!

Als letzten Teil im Park mussten die Hunde ihre Gelassenheit unter Beweis stellen: Sie wurden mit (gespielt) behinderten Menschen konfrontiert, Menschen mit Gehhilfen, Rollatoren, Regenschirmen, Umhängen und raschelnden Einkaufstüten

Ganz zum Schluss gingen wir in die Altstadt. Dort war gerade ein kleines Fest und dementsprechend voll war es auch, was alle Übungen noch mal etwas erschwert hat! Es wurde immer in Pärchen in die Stadt gegangen und der Rest musste auf dem Parkplatz warten, damit die Richterin sich besser auf die einzelnen Hunde konzentrieren konnte. Angefangen hat es mit dem Aufzug, denn der Parkplatz war auf einer höheren Ebene als der Stadt. Danach sollte gezeigt werden, dass der Hund nicht einfach aus einer Tür herausstürmt, sondern wartet, bis er das Kommando bekommt oder Herrchen bzw. Frauchen vorausgegangen ist. In der Einkaufsstraße, auf der wir dann waren, lag durch das Fest einiges an Essensresten, eine Verführung für den Hund, der er allerdings widerstehen musste. Der Hund wurde kurz unter Aufsicht eines Trainerteils und der Prüferin vor einem Geschäft angebunden und musste dort ruhig und ohne Menschen zu belästigen auf die Rückkehr von Herrchen/Frauchen warten. Im Anschluss sind wir in einen kleinen Buchladen gegangen, wo bewiesen werden musste, dass die Hunde dort nicht markieren, sich ruhig verhalten und niemanden bedrängen oder anderweitig negativ auffallen. Die ganze Zeit über wurde auch Gehen an lockerer Leine unüberprüft Auf dem Rückweg zum Parkplatz sind wir nicht mit dem Aufzug gefahren, sondern haben die Treppe genommen, wo gezeigt werden sollte, dass der Hund auch da nicht zieht und an lockerer Leine läuft

Zwischendurch sind uns auch immer wieder Jogger, Radfahrer und Inlineskater entgegen gekommen oder wir wurden von denen überholt, dass sollte auch 3 Mal während der Prüfung passieren, bei uns hat es sich einfach durch die Stadt gegeben.

Ganz zum Schluss sind wir in ein Eiscafé gegangen, wo nochmal geschaut wurde, wie der Hund sich in eine Restaurant verhält Bei einem leckeren Eis, den wir uns alle verdient haben, wurden die Ergebnisse verteilt: Alle haben bestanden!

Wald-31
Obwohl Lotta auf dem Foto gerade liegt, dürfte sie es sich auf gemütlich machen, auf solche Kleinigkeiten achten die Prüfer nicht

Was braucht man dafür?

Um den Hundeführerschein überhaupt antreten zu können muss man eine Haftpflichtversicherung haben. Um das nachzuweisen sollte man am Besten einen Kontoauszug mitbringen, auf dem alles, bis auf Name und dem Betrag der Haftpflicht, geschwärzt ist. Der Hund muss gegen Tollwut geimpft sein (muss wie immer mindestens 30 Tage und maximal 2 Jahre zurückliegen).

Der Hund darf ein Geschirr, ein verstellbares Halsband, ein Zugstopphalsband und ein Halti (mit Geschirr oder Halsband) tragen, sowie natürlich eine Leine (keine Rollleine). Der Hundehalter darf Sicht- und Hörzeichen geben, eine Pfeife benutzen und mit Spielzeug und Futter belohnen, allerdings sollte das Futter oder Spielzeug nicht zum Locken benutzt werden, sondern wirklich zur Belohnung. Wenn der Richter das Gefühl hat, dass zu viele Leckerlis benutzt werden, darf er auch einige Übungen ohne Spielzeug oder Futter verlangen. Ich habe Lotta mit vielen Leckerlis bestätigt, alles was sie richtig und gut gemacht hat, wurde bestätigt, denn ich war in der Situation total aufgeregt und die Leckerlis haben mich selber etwas beruhigt. Außerdem darf auch ein Clicker benutzt werden!

Stachel- oder gar Teletakthalsbänder sind NICHT erlaubt!

Wie teuer ist der Hundeführerschein?

Theoretisch könnte man den Hund auf eigene Faust ausbilden, dann ist es günstiger, das ist aber gerade für Hundeanfänger oft nicht einfach, deshalb wird empfohlen, eine Hundeschule zu besuchen. Die Kosten für einen Kurs zur Vorbereitung auf den Hundeführerschein liegen bei ca. 150 Euro, dass kann aber auch je nach Gebiet und Hundeschule schwanken.

Hinzu kommen die Prüfungskosten an sich. Der Theorie- sowie der Praxisteil kosten je mindestens 40 Euro, das ist vom Gesetzgeber festgelegt, kann aber variieren, da es ein Mindestbetrag ist.

Wo sollte man den Hundeführerschein ablegen?

Mittlerweile bieten ganz viele Hundeschulen einen Vorbereitungskurs an! Auf eigene Faust kann man auch ausbilden, das würde ich aber nicht empfehlen, da man einfach nicht das Feedback bekommt und besonders Hundeanfänger sich selber schwer einschätzen können. Ich persönlich würde den Führerschein auch nicht in einem Hundeverein ablegen, weil ich damit ganz schlechte Erfahrung gemacht habe, aber wenn ihr euch damit wohl fühlt, steht es euch natürlich frei, den da zu machen.

Unterschied zur BH

Die BH ist im Vergleich zu dem Führerschein meiner Meinung viel schwieriger. Dort muss der Hund unrealistisch bei Fuß laufen und den Hundeführer immer angucken, fast 10 Minuten in der Ablage verbringen und auch der Straßenteil ist ein Klacks. Bei dem Hundeführerschein ist alles viel realistischer, der Hund darf sogar mal im Halsband hängen, er muss nur mindestens 50% der Zeit an entspannter Leine gehen, genau wie bei einem normalen Spaziergang auch. Zudem darf man den Hund zwischendurch mit Lob, Spielzeug oder Leckerli bestätigen, ob man das macht oder nicht ist die eigene Entscheidung, aber man darf es. Auf einem Spaziergang nimmt man ja auch ab und an Leckerli mit und besonders wenn der Hund das gewöhnt ist, ist es nur fair auch weiterhin zu bestätigen. Der Hundeführerschein findet zwar eigentlich nur zu 50% draußen statt, es fühlte sich für mich aber an, als ob fast die ganze Prüfung in der Stadt war, weil der Schwerpunkt doch darauf lag. Es macht auch nur Sinn – man läuft viel öfter in der Stadt umher und erwartet dort einen gut erzogenen Hund, als dass man auf dem Hundeplatz steht.

Beim Führerschein gibt es auch kein festes Schema, man fängt zwar mit der ablenkungsarmen Umgebung an und steigert sich, aber innerhalb der zwei Bereiche kann der Prüfer fast machen, was er möchte. Ob er zuerst die Ablage sehen will oder das Aus-Kommando ist ihm selbst überlassen.

Meiner Meinung nach macht der Hundeführerschein viel mehr Sinn, aber auch Spaß! Sowohl die Vorbereitung als auch die Prüfung (wobei ich das nicht wirklich bewerten kann, ich habe nur einmal bei einer BH zugeguckt) sind viel legerer und lustiger. Wenn man mal einen Fehler macht, ist das kein großes Ding, das passiert und wird nicht weiter negativ bewertet. Persönlich finde ich auch, dass der Hund beim Führerschein auch mehr als Hund angesehen wird, weil er auch mal bellen darf, Fehler machen kann und einfach Hund sein darf, ohne gleich durchzufallen. Natürlich darf der Hund niemanden gefährden oder verletzen, aber er muss nicht die ganze Zeit den Hundeführer anhimmeln, genauso wie im richtigen Leben auch!

Habt ihr bei der Begleithundeprüfung oder dem Hundeführerschein teilgenommen? Wie fandet ihr es?

Paula

  • 19.06.2016

BARF in Besser!

Prey Model Raw ist unser BARF! Lotta und ich wollten immer BARFen, also rohes Fleisch mit Obst und Gemüse füttern, meine Eltern sind aber auf die Barrikaden gegangen. Das wäre viel zu viel Arbeit und man müsse da viel rechnen, also gibt es doch so gutes Futter auf dem Markt. Als ich in Amerika war habe ich mich viel mit der Anatomie des Hundes befasst und gemerkt, dass rohes Fleisch doch deutlich besser als Fertigfutter ist. Ich habe angefangen, mich in das BARF einzulesen und habe mir in den Kopf gesetzt, Lotta umzustellen, sobald ich wieder in Deutschland bin. Nach und nach habe ich mehr über das Prey Model Raw gelesen und bin auch einer Facebookgruppe beigetreten. Ich habe immer wieder auf meine Eltern eingeredet, habe denen erklärt, wieso Rohfutter so viel besser ist und dass ich alles alleine machen werde. Zuerst fanden sie die Idee nicht so gut, nach und nach waren sie aber überzeugt, unter der Bedingung, dass ich wirklich alles alleine mache und sie mir nicht helfen brauchen und natürlich auch, dass es nicht teurer als das Dosenfutter wird. „BARF in Besser!“ weiterlesen