Prey Model Raw – Der erste Schritt

Prey Model Raw bezeichnet ein Fütterungsmodel, welches zu 80% aus Muskelfleisch, 10% aus Knochen, zu 5% aus Leber und zu 5% aus anderen sekretierenden Organen besteht.

Dabei versucht man, das natürliche Beutetier des Wolfs so originalgetreu wie möglich nachzubauen. Theoretisch kann man seinen Hund auch nur mit ganzen Beutetieren, wie Kaninchen oder Lamm, ernähren. Das ist aber absolut nicht notwendig!

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Und jetzt?

Dieser Blog schläft in letzter Zeit immer mehr ein. Grund dafür ist nicht nur die Schule, die mir kaum noch Freizeit lässt, sondern auch meine Unkreativität. Überall liest man, dass ein Blogbeitrag unbedingt einen Mehrwert haben muss, eine Lektion für den Leser, eine neue Information. Ich bin leider kein Allroundtalent, habe von nichts und von allem eine Ahnung und weiß oft nicht, was ich euch bieten kann, was andere Blogs nicht können.

Deshalb habe ich eine Entscheidung getroffen.

Ich werde diesen Blog nicht löschen, aber es wird ein Thema geben. Ein Thema, welches mir am Herzen liegt und womit ich mich auskenne: Prey Model Raw.

Dazu findet ihr auch schon den ein oder anderen Beitrag, aber in Zukunft wird es sich hier thematisch nur noch darum drehen.

Lotta kommt bestimmt auch noch ab und an zu Wort und ich möchte mich auch nicht darauf festlegen, aber es gibt auch mir eine gewisse Richtung.

Ich wollte euch nur meine Entscheidung mitteilen. Hoffentlich gibt es schon ab nächster Woche wieder mehr oder weniger regelmäßig neue Beiträge!

Eure Paula

Wie, die kriegt rohes Fleisch?!

In letzter Zeit sammelten sich wieder unsere Vorfälle der besonderen Art. Irgendwann kommt man mit Hundebesitzern ins Gespräch und das Thema dreht sich komischerweise immer ums Fressen. Ist das bei euch auch so? Obwohl ich wirklich versuche, über etwas anderes zu sprechen, lässt mein Gegenüber mir oft nichts anderes übrig. Das wäre ja nicht schlimm, wenn sie meine Fütterungsweise einfach hinnehmen würden!

Lotta wird seit mittlerweile acht Monaten nach Prey Model Raw ernährt. Das Fütterungsmodell unterscheidet sich nicht großartig vom BARF, außer der Tatsache, dass kein Obst oder Gemüse gefüttert wird. Lotti verträgt das einwandfrei, sie hat Freude am Fressen und ist viel aktiver als vorher. Das sehen viele Hundehalter aber anders: Aber das Fleisch wird schon gekocht? Ihr Hund wird doch sonst blutrünstig und das ist ja so gefährlich! Nicht, dass der Salmonellen bekommt!, Da fehlt das Obst und Gemüse. Ihr Hund wird auf kurz oder lang eingehen, weil ihm wichtige Vitaminquellen fehlen! Und Also Knochen sind ja total gefährlich. So etwas bekommt mein Hund nicht. Der kriegt ausschließlich hochwertiges Trockenfutter und nicht so etwas ekliges wie Fleisch! .

Nein. Mein Hund war und ist nicht blutrünstig (Katzen sind eine andere Geschichte!). Gefährlich ist daran ebenfalls nichts, weil der pH-Wert der Magensäure zu sauer ist, als dass Bakterien oder Viren dort überleben könnten. Obst und Gemüse zählen auch beim BARF nicht als Vitaminquelle, sondern als Ballaststoff, das sollte man wissen. Knochen sind kein Stück gefährlich, solange es keine tragenden Knochen von großen Tieren (z.B. Markknochen oder Rinderkniescheiben sind nicht geeignet). Hochwertiges Trockenfutter ist selten, aber existent. Die meisten „hochwertigen“ Futter sind nichts weiter als Füllstoffe mit etwas Geschmacksverstärker und trotzdem binde ich das fremden Menschen nicht auf die Nase!

Leben und leben lassen, ihr Lieben!

Meist ignoriere ich solch lieben Menschen oder gehe nach einem netten „Einen schönen Tag noch!“ einfach weiter. So lieb die auch sind, über Lottis Futter diskutiere ich nur mit wenigen Leuten.

Selbst Lottas Erziehung und ihr Ernährungszustand waren schon Gegenstand etlicher Diskussionen!

Wurdet ihr auch schon auf persönliche Sachen von fremden Menschen angesprochen?
Wie verhaltet ihr euch dann?

Paula

  • 11.02.2017

Ich liebe Lottis Jagdtrieb!

Auch wenn das manchmal ganz anders scheint und es oftmals verdammt anstrengend ist – ich liebe Lottas Jagdtrieb! Hört sich im ersten Moment total verrückt an, aber so ist es nun einmal. Überall lese ich von „Wie gewöhne ich meinem Hund das Jagen ab?“ und „Kann ich meinen Hund jemals laufen lassen?“. Meine Güte, liebe Leute, ihr habt einen waschechten Hund, womöglich noch einen Jagdhund, findet euch damit ab! Euer Hund wird niemals nicht jagen gehen!
Überraschend? Erschreckend? Beides?

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Wieso sollte ein Hund wie ein Wolf ernährt werden?

Entwicklung des Verdauungstraktes des Hundes im Gegensatz zum Wolf

Der Hund hat sich im Laufe der Evolution sehr stark verändert. Nicht nur äußerlich, auch charakterlich weichen der Urvater der Hunde, der Grauwolf, und der heutige Haushund stark voneinander ab. Die meisten Haushunde würden heutzutage wahrscheinlich nicht mehr in der Lage sein, ein Reh zu jagen und zu erlegen, dabei war dies vor langer Zeit die natürliche Ernährung eines Hundes. Hat sich durch die Zucht und daraus resultierende äußerliche Veränderungen auch der Verdauungstrakt verändert? „Wieso sollte ein Hund wie ein Wolf ernährt werden?“ weiterlesen

Drittelregel – Dogwood Photography Photochallenge

Dogwood Photography hat zur „52Week Photography Challenge for 2017“ aufgerufen! Jede Woche steht unter einem neuen Thema und soll Anregungen, Ideen und Herausforderungen zur Fotografie geben. Es wird in drei Kategorien unterteilt: Geschichten erzählen, Technik und Künsterische Freiheit. Die erste Woche stand unter dem Thema „Drittelregel“, auch bekannt als Goldener Schnitt oder Rule of Thirds. „Drittelregel – Dogwood Photography Photochallenge“ weiterlesen

Jahresrückblick 2016

2016 war für mich ein Jahr voller Hoch- und Tiefpunkten, wie es in einem Jahr so typisch ist. Im Mai hatte ich in Amerika meinen Abschluss bestanden, musste „Goodbye“ zu meinen Gasteltern, Freunden und Bekannten sagen und „Hallo“ zu meinen Eltern und Freunden in Deutschland. Vor allem habe ich nach 10 Monaten meinen Hund wieder gesehen und ich kann euch sagen, 10 Monate ohne Lotti vergingen wie im Flug!

Dennoch war die Rückkehr aus Amerika nicht das einzige Highlight in diesem Jahr. Gleich im Juni habe ich Lotti auf Prey Model Raw umgestellt und Fertigfutter den Rücken gekehrt. Wie wir füttern und wie es Lotta damit geht, seht ihr hier: BARF in Besser!. Bis jetzt bereue ich diesen Schritt kein Stück; die Futterkosten haben wir minimiert, Lotta geht es viel besser als vorher, sie ist agiler, freudiger und hat mehr Spaß am Leben und der Maulgeruch ist endlich besser!
Dann mussten Lotta und ich im Juni erstmal wieder zueinander finden. Das war manchmal ganz schön schwierig, weil ich von einem fetten, faulen Hund in Amerika zu einem waschechten Terrier nach Hause gekommen bin. Lotti hat aber zum Glück super gehört und ich musste auch nicht viel an ihr herum erziehen, so dass sie schon bald bei mir im Bett schlafen durfte – vorher unmöglich! Ich habe mein neues Objektiv ausprobiert, mich mit Lightroom abgefunden und viel fotografiert. Lotta und ich waren schwimmen, haben den Sommer genossen und es uns gut gehen lassen.

Im August ist sie dann auch schon sechs Jahre alt geworden! Unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht. Zum Geburtstag hat sie ganz kreativ eine Hasenpfote bekommen, mittlerweile eine ihrer Leibspeisen.

Kurz danach haben meine Mutter und ich einen Entschluss gefasst: Wir wollten ein Kleinunternehmen gründen! Nachdem wir uns auf einen Namen geeinigt haben, viel geübt haben und endlich den Gewerbeschein in der Hand hielten, ging es los. Qings & Queens ist ein ganz kleines Unternehmen, was uns beiden echt am Herzen liegt! Wir stellen Halsbänder, Leinen, Retrieverleinen und Accessoires für Mensch und Tier her, alle im maritimen Stil gehalten und robust und pflegeleicht.

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Lotta mit einem unserer Qings & Queens Halsbänder

Im Herbst zog dann das Nifty Fifty, das 50mm 1.8 Objektiv, bei mir ein. Damit habe ich den Indian Summer eingefangen und so langsam wurden meine Lightroomkenntnisse auch besser! Außerdem habe ich Ende Oktober meinen Führerschein bestanden und darf nun begleitet Auto fahren. Mit Lotta habe ich im Herbst den Wald für uns entdeckt. Lange Spaziergänge finden jetzt fast nur noch dort statt! Außerdem haben wir das „Such verloren“ wieder etwas verbessert, das ist während meiner Abwesenheit etwas eingerostet. Lotti hat immer noch etwas Probleme damit, aber nur, weil sie zu stur ist und mir den Gegenstand nicht anzeigen möchte!

Bei uns durfte in der Zeit auch ein Dörrautomat einziehen. Lotta bekommt einige Leckerli und da ich sehr darauf achte, dass diese ohne Getreide und Zucker sind, ging das nach kurzer Zeit sehr auf den Geldbeutel. Der Dörrautomat hat sich für uns jetzt schon gelohnt und ich möchte ihn nicht mehr missen. Industriefutter kommt uns jetzt gar nicht mehr ins Haus.

Im Winter ist mein kleines Lottchen zu einem Mantelhund mutiert! Ich hätte nie gedacht, dass Lotta jemals freiwillig einen Mantel tragen würde, aber es ist passiert! Unser Hurtta Mantel, den wir letztes Jahr bekommen haben, passt ihr perfekt und sie liebt ihn. Mollig warm ist ihr wohl doch lieber als frisch und windig! Lotti und ich waren viel spazieren, oft auch lange Strecken, und haben das Wandern lieben gelernt. Nachdem ich Lotti auch eine Wanderung mit meinem Biokurs mitnehmen durfte, konnten wir nicht mehr aufhören und das Wanderfieber hat uns gepackt! Extra dafür habe ich Lotta einen kleinen Rucksack gekauft, damit sie ihr eigenes Wasser mitnehmen kann und mich etwas unterstützt.

Außerdem waren meine Mama und ich auf einem Hundeweihnachtsmarkt und haben dort unsere Qings & Queens – Produkte ausgestellt und verkauft. Auch das war ein voller Erfolg!

Vor kurzem haben wir auch wieder mit dem Joggen angefangen, zusammen mit einer Freundin, und sind mittlerweile ganz gut geworden! Lottas Ausdauer war von Anfang an over the top, was mir sehr geholfen hat. Sie motiviert einen sehr sehr gut und zusammen laufen macht bekanntlich auch mehr Spaß als alleine!

In diesem halben Jahr sind Lotta und ich total zusammen gewachsen und ich möchte sie nicht mehr missen! Ich hoffe, dass all unsere und eure guten Vorsätze 2017 Wirklichkeit werden!

Paula

  • 31.12.2016

Die Lottakladde

Treat yourself!

Passend zur Weihnachtszeit habe ich letztens auch alte Kisten hervorgeholt. Wie viel Staub da herunter kam, unglaublich!

Mit dabei war auch mein kleines, schlaues Heft. Ich nenne es liebevoll „Lottakladde“, was eine schöne Umschreibung für Papierfetzen in einem Ordner ist. Aber so unheimlich praktisch! Nachdem ich die Kladde etwas aufgehübscht habe, macht sie jetzt tatsächlich etwas her!

Die Lottakladde ist eine Anhäufung von Rechnungen, Tipps und Informationen über Lotta, eine Wunschliste von Hundeartikeln (wie gesagt, es ist ja bald Weihnachten), Bildern und sonstiger Funde zum Thema Hund. Sogar eine Übersicht aller Themen aus Hundemagazinen habe ich!

Sie dient als mein persönlicher Heiliger Gral und ist mein Retter in der Not. Wenn ich nicht mehr weiß, was ich an Futter bestellen muss, gucke ich in die Kladde und schaue die alten Futterrechnungen durch. Gehen mir die Ideen für Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenke aus, schaue ich ebenfalls dort hinein. Möchte ich einen kritischen Artikel zum Thema „Impfen“ lesen, suche ich in meiner Zeitungsübersicht. Ich gebe zu, besonders die ist in letzter Zeit absolut nicht mehr auf dem neuesten Stand, aber trotzdem praktischer! „Die Lottakladde“ weiterlesen

Monatspfoto „Beste Freunde“

Diesmal machen wir auch beim Monatspfoto mit! Anja von Dunkelbunterhund stellt Blogger und Instagrammer jeden Monat eine neue Fotoaufgabe. Ich bewundere ganz oft die Bilder von vielen Teilnehmern und dieses Mal sind wir auch endlich dabei!

Das Thema für diesen Monat lautet

„Beste Freunde“! „Monatspfoto „Beste Freunde““ weiterlesen

Maulkorb Teil 1

Maulkörbe sind gefühlt ein No-Go in der Hundewelt. Fast keiner besitzt einen und hat der eigene Hund einen Maulkorb auf, wird man schief angeguckt, als ob man nicht in der Lage sei, seinen eigenen Hund zu erziehen. Jedes Mal, wenn Lotti einen Maulkorb trägt, muss ich mir doofe Sprüche anhören und einiges einstecken. „Maulkorb Teil 1“ weiterlesen