„Da kann ja nichts passieren“

Und wieder einmal hat man mir gezeigt, dass Respekt einfach nicht mehr alltäglich ist. Eigentlich dachte ich, dass meine Generation ein Problem damit hat, anscheinend zieht sich das aber durch jegliche Altersstufen. Continue reading „„Da kann ja nichts passieren““

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Innereien im Hundenapf

Innereien gehören zu den „Must haves“ im Hundenapf! Obwohl sie weder besonders gut riechen, noch wirklich ansehlich sind, stecken sie doch voller Vitamine, Spuren- und Mengenelementen und sind somit unverzichtbar!

Innereien sollten insgesamt 10% der Gesamtfuttermenge ausmachen, davon sollten 5% Leber sein. Meistens werden noch Niere und Milz empfohlen, gefüttert werden kann aber auch Gehirn, Pankreas (wegen der vielen Enzyme aber bitte nicht zu oft) oder Geschlechtsorgane. Continue reading „Innereien im Hundenapf“

Monatsziele für den Februar

Eine ganz neue Kategorie und für mich wirklich aufregend! Ich habe kurzerhand entschlossen, mir jeden Monat kleine Ziele zu stecken, die gut erreichbar sind, und sie mit euch zu teilen. Dazu wird es am Anfang des Monats eine Übersicht über meine jeweiligen Monatsziele geben und im Beitrag zum darauf folgenden Monat ein Fazit, ob Lotta und ich die Ziele erreichen konnten oder nicht. Continue reading „Monatsziele für den Februar“

Vegetarische Hundeernährung

Vegetarisches oder sogar veganes Hundefutter bekommt man mittlerweile an jeder Ecke. Ob im Discounter, im Drogeriemarkt oder im Hundeladen, es scheint sich gut zu verkaufen! Dabei ist das Trockenfutter verschiedener Anbieter zwar erschwinglich mit durchschnittlich 4€/kg, aber auch nicht in der Kategorie „Billigfutter“. Den Hund komplett mit frischem Obst, Gemüse und diversen Kohlenhydraten zu ernähren und dabei auf Trockenfutter zu verzichten, wird nochmal teurer sein.

Bei einer selbst zusammengestellten vegetarischen Ernährung für den Hund darf man die unabdingbaren und oftmals sehr teuren Zusatzmittel nicht vergessen. Continue reading „Vegetarische Hundeernährung“

Wandern im Harz

Bei mir war das Reisefieber mal wieder zu stark! Lotta und ich sind über Silvester in den Harz gefahren, um dort wandern zu gehen und eine Auszeit zu nehmen. Obwohl das Wetter nicht immer spitzenmäßig war, war es wunderschön! Continue reading „Wandern im Harz“

Muss man Blut füttern?

Um Blut ranken sich wohl die meisten Mythen im BARFbusiness. Zwischen „Ja, das kann man mit Salz ersetzen!“ oder „Ach, das füttere ich auch immer!“ klafft doch eine große Lücke. Continue reading „Muss man Blut füttern?“

Das Märchen von dem bösen Fett

„Fett macht dick, das kannst du deinem Hund nicht geben!“, „Also mein Hund bekommt nur das gute magere Fleisch“ und „Fett – was willst du denn damit?“ hat wohl jeder Rohfütterer schon gehört. Dabei ist das Fett im Napf mindestens genauso wichtig wie das „gute“ magere Fleisch“!

In Fetten steckt mehr als doppelt so viel Energie wie in Kohlenhydraten und noch viel mehr als in Proteinen. Das Herz zieht 80% seiner Leistung aus den Fetten, das Gehirn 70%. Müsste der Hund seine Energie aus Proteinen gewinnen, weil er dauerhaft fettarme Nahrung bekommt, ist dies deutlich ineffektiver und die Bilanz ist deutlich schlechter, der Hund bekommt trotz viel Futter sehr wenig Energie. Der Hund nimmt eventuell stark ab oder schiebt den vielbekannten Dauerhunger. Vergleichbar ist das mit Salatessen beim Menschen. Von einem ganzen Salatkopf wird man zwar kurzfristig voll, aber wirklich gesättigt ist man danach nicht. Da kann man auch zwei oder drei Salatköpfe essen, es wird einfach nicht besser! Im schlimmsten Fall nimmt man auf Dauer bedenklich ab, von Mangelernährungen gar nicht erst zu sprechen.

Das ist beim Hund auch so. Trägheit, stumpfes Fell und Lustlosigkeit können mit einer fettarmen Ernährung einher gehen.

Außerdem dient Fett als ein wichtiges Transportmittel für die fettlöslichen Vitamine A (für die Sehkraft, das Knochenwachstum, Fortpflanzung, Haut- und Schleimhäute), Vitamin D (Kalzium-Phosphor-Stoffwechsel, Erhaltung des Skelettsystems), Vitamin E (ein Antioxidant) und Vitamin K (Blutgerinnung, Knochenbildung).

Deshalb sollte man dauerhaft zwischen 15% und 25%, in seltenen Fällen 30%, Fett füttern. Allerdings sollte man bei der Umstellung erstmal an der unteren Grenze bleiben, denn Fett sorgt ab und an für Dünnpuh! Nach Bedarf sollte man den Fettgehalt in der Nahrung auf das benötigte Maß steigern. Der Fettgehalt kann aber auch täglich variieren. Häufig ist der Hund unterschiedlich aktiv und unterwegs und braucht deshalb mal ein wenig mehr und mal ein bisschen weniger Energie. Wir portionieren Fett deshalb gar nicht vor sondern fügen nach Bedarf etwas rohes Rinder- oder Pferdefett hinzu!

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Hühnerhaut ist ein idealer Fettspender

Fett ist das Speichermedium für Schadstoffe. Bei Masttieren werden dort die ganzen schädlichen Substanzen gespeichert, weshalb wir hauptsächlich Biofett und Pferdefett füttern. Ich hoffe, dass die Pferde als eingetragene Schlachtpferde geführt sind und somit wenig Medikamente bekommen haben, das Fett also wenige Schadstoffe enthält!

Gehen wir also von 7kg Hund, der täglich 2% Futter bekommt und schaut sich das Futter für den Tag an, Pferdefleisch mit ca. 10% Fett, rechnet man:

7 x 0,02 = 0,14

Gesamtfuttermenge sind also 140 Gramm

Davon sind 10% Fett:

140 x 0,1 = 14

Davon sind also 14 Gramm Fett

Lotta soll aber min. 17% Fett bekommen, 7% fehlen noch:

140 x 0,07  10

Es fehlen also noch 10 Gramm Fett. Wenn ich diese 10 Gramm Fett hinzufüge, muss ich 10 Gramm Fleisch wegnehmen, damit es insgesamt 140 Gramm bleiben und sich die Proportionen nicht verschieben!

  • 24.08.2017

Knochen – wieso, weshalb, warum?

Knochen dienen unter anderem der Zahnreinigung. Große, fleischige Knochen, womöglich noch gefroren, helfen beim Zahnsteinabbau und bei der -vorsorge. Auch für die Kaumuskulatur sind Knochen gut: Der Hund kann endlich mal so richtig gnatschen und kauen. Continue reading „Knochen – wieso, weshalb, warum?“

Ein Jahr Prey Model Raw – ein kurzes Fazit

Lotta wird mittlerweile seit gut einem Jahr nach Prey Model Raw ernährt. Natürlich wollen wir auch ein kurzes Fazit ziehen! Continue reading „Ein Jahr Prey Model Raw – ein kurzes Fazit“

PMR auf Reisen

Die Urlaubssaison fängt wieder an! Und wie jedes Jahr stehen Tausende von BARFern vor der Frage, was sie mit in den Urlaub nehmen können. Babyglässchen als Obst-/Gemüsemischung, Dosen- oder Trockenfutter und getrocknetes Fleisch sind da ganz hoch im Kurs! Teilweise werden sogar die Zusätze inkl. Feinwaage mit in den Urlaub geschleppt, damit der Hund bloß alle wichtigen Vitamine erhält…

Weil wir auch wie jedes Jahr in den Urlaub fahren und wir das erste Mal auch vor dem Problem stehen, musste ich mir da auch Gedanken drüber machen. Continue reading „PMR auf Reisen“