Wieso sollte ein Hund wie ein Wolf ernährt werden?

Entwicklung des Verdauungstraktes des Hundes im Gegensatz zum Wolf

Der Hund hat sich im Laufe der Evolution sehr stark verändert. Nicht nur äußerlich, auch charakterlich weichen der Urvater der Hunde, der Grauwolf, und der heutige Haushund stark voneinander ab. Die meisten Haushunde würden heutzutage wahrscheinlich nicht mehr in der Lage sein, ein Reh zu jagen und zu erlegen, dabei war dies vor langer Zeit die natürliche Ernährung eines Hundes. Hat sich durch die Zucht und daraus resultierende äußerliche Veränderungen auch der Verdauungstrakt verändert? Continue reading „Wieso sollte ein Hund wie ein Wolf ernährt werden?“

Drittelregel – Dogwood Photography Photochallenge

Dogwood Photography hat zur „52Week Photography Challenge for 2017“ aufgerufen! Jede Woche steht unter einem neuen Thema und soll Anregungen, Ideen und Herausforderungen zur Fotografie geben. Es wird in drei Kategorien unterteilt: Geschichten erzählen, Technik und Künsterische Freiheit. Die erste Woche stand unter dem Thema „Drittelregel“, auch bekannt als Goldener Schnitt oder Rule of Thirds. Continue reading „Drittelregel – Dogwood Photography Photochallenge“

Das Ding mit der Fellpflege

Lotti ist ein rauhaariger Hund und benötigt dementsprechende Fellpflege. Zwar haart sie nicht, aber man muss sie regelmäßig bürsten. Alle drei bis vier Monate wird Lotta beim Züchter getrimmt und in der Zwischenzeit mindestens alle zwei Tage mit einem Trimmstriegel gepflegt.

Für Lotta gibt es nichts schlimmeres! Am liebsten würde sie wohl gar nicht gebürstet werden, aber bei zu viel Fell geht es ihr auch nicht gut und ihr ist schnell viel zu warm.

Gebürstet wird sie sowohl mit einer Wildschweinborstenbürste um die kleinen Knötchen zu entfernen, danach striegeln wir sie mit dem Trimmstriegel über.fell Der sorgt mit seinen vielen stumpfen Klingen dafür, dass sich das Haar darin verfängt und zieht die abgestorbene Unterwolle aus dem Fell. Rauhaariger Hunde schieben durchgängig Fell nach und haben keinen Wechsel von Sommer- zu Winterfell. Die Unterwolle wird abgestoßen und bleibt dann im ganzen Fell drin, weil die Masse an Haaren wie eine Art Schutzschild dient und nichts hindurch lässt. Schmutz und Wasser dringen nicht bis an die Haut durch, das Fell kommt aber auch nicht heraus. Aus diesem Grund darf man Hunde mit Unterwolle auch nicht scheren, die natürliche Schutzschicht des Fells würde gestört werden.

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Stumpfe Klingen sorgen für ein schmerzfreies Bürsten

Danach schneiden wir erstmal die Pfoten frei. Wir haben keine Pfotenschere, aber Lotta hält ihre Pfoten sehr still und geschnitten haben wir sie noch nie. Obwohl sie kitzelig ist! Meist gehen wir danach noch einmal mit dem Trimmstriegel drüber, weil Lotti wirklich viel Fell hat. Wenn uns der Sinn danach steht, schneiden wir ihre Ohren frei oder schneiden die Konturen nach. Lotta müssen wir auch jedes Mal die Zähne putzen, weil sie arg zu Zahnstein neigt, trotz regelmäßiger Knochen, gefrorenem Fressen und großen Stücken. Zum Putzen benutzen wir einfaches Kokosöl und eine Babyzahnbürste, eine normale ist für ihr Maul zu groß!

Anschließend feile ich ihre Krallen, momentan noch mit einer Nagelfeile, und dann gibt es ein Leckerli. Meist gehen wir gleich danach spazieren, damit sie all das Üble sofort wieder vergisst 😉

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Das Ergebnis nach zehn Minuten bürsten

Natürlich ist unser Pflegeprogramm nicht jedes Mal so ausführlich, aber mindestens zwei Mal die Woche machen wir die Krallen und die Zähne. Wenn Lotta getrimmt wird, duschen wir sie danach ab um das restliche Fell auszuwaschen. Geht Lotta in den Matsch oder stinkt, dann wird sie auch mal so unter die Dusche gestellt, schließlich schläft sie bei mir im Bett und da soll sie nicht so dreckig sein. Seit wir sie regelmäßig bürsten, ihr die Zähne putzen und die Krallen machen, wirkt sie viel gepflegter und auch hübscher. Dann macht man so etwas gerne!

Paula

  • 08.11.2016

BARF in Besser!

Prey Model Raw ist unser BARF! Lotta und ich wollten immer BARFen, also rohes Fleisch mit Obst und Gemüse füttern, meine Eltern sind aber auf die Barrikaden gegangen. Das wäre viel zu viel Arbeit und man müsse da viel rechnen, also gibt es doch so gutes Futter auf dem Markt. Als ich in Amerika war habe ich mich viel mit der Anatomie des Hundes befasst und gemerkt, dass rohes Fleisch doch deutlich besser als Fertigfutter ist. Ich habe angefangen, mich in das BARF einzulesen und habe mir in den Kopf gesetzt, Lotta umzustellen, sobald ich wieder in Deutschland bin. Nach und nach habe ich mehr über das Prey Model Raw gelesen und bin auch einer Facebookgruppe beigetreten. Ich habe immer wieder auf meine Eltern eingeredet, habe denen erklärt, wieso Rohfutter so viel besser ist und dass ich alles alleine machen werde. Zuerst fanden sie die Idee nicht so gut, nach und nach waren sie aber überzeugt, unter der Bedingung, dass ich wirklich alles alleine mache und sie mir nicht helfen brauchen und natürlich auch, dass es nicht teurer als das Dosenfutter wird. Continue reading „BARF in Besser!“

Dicker Hund – und nun?

Bevor ich nach Amerika gekommen bin, habe und musste ich mich nie wirklich mit übergewichtigen Hunden auseinander setzen. Wieso auch, Lotta war schließlich rank und schlank und die Hunde von Nachbarn auch immer relativ. Bella hat aber nun ungefähr das Doppelte an Gewicht, was sie eigentlich haben sollte. Klingt erstaunlich, aber ist wahr. Sie hat gute 20kg und das auf gerade mal 40cm verteilt, eine Taille ist da nur Wunschdenken…

Wie das passieren konnte? Sie hat 24/7 Futter zur Verfügung, hat außer dem wirklich großen Garten auch keinen Auslauf, es kommen also ständig Kalorien drauf aber nicht herunter.

Letztens habe ich schon etwas zum Thema Sport mit Hund geschrieben, diesmal gibt es aber wirkliche Abnehmtipps, denn auch ich habe vor, dass Bella etwas Gewicht verliert!

Ab wann ist mein Hund überhaupt zu dick?

Man sollte die Rippen ohne Druck leicht spüren können, wenn man über den Brustkorb streicht. Stehen sie arg raus, ist der Hund eher zu dünn, ist eine dicke Speckschicht darüber oder kann man die Rippen nur mit viel Druck spüren, ist der Hund deutlich zu dick.gewichts-tabelle-hund-web

Quelle: http://www.hund-unterwegs.de/hunde-blog/das-perfekte-hundegewicht-ist-mein-hund-zu-dick-zu-duenn-oder-genau-richtig/

Von oben sollte eine Taille deutlich erkennbar sein und von der Seite sollte der Bauch einen „Tuck up“ aufweisen, also nicht gerade verlaufen, sondern sich nach oben wölben

  1. Das Futter

Das Futter ist fast immer eine der Ursachen für Übergewicht und da wird auch fast immer zuerst angesetzt, wenn man den Hund abnehmen lassen will. Es gibt Diätfutter, Futter mit wenig Fett, Futter für kastrierte Hunde, für „zu Übergewicht neigenden Hunden“, für alles. Meist macht zumindest ein Diätfutter aber keinen Sinn, denn anstatt des hochwertigen Fleisches (sofern man hochwertig sprechen kann) sind oft minderwertige „Füller“, wie Reis oder Soja, enthalten. Anstatt Gewicht zu verlieren, nimmt der Hund aber oft sogar zu oder behält das Gewicht, denn Kohlenhydrate sind nichts anderes als lange Zuckerketten. Denkt man an Zucker, denkt man bestimmt nicht ans Abnehmen. Nicht umsonst gibt es im Moment den Low Carb oder gar No Carb Trend! Also, wenn man am Futter etwas ändern möchte, macht es Sinn getreidefreies Futter zu kaufen, wenn man nicht gleich auf BARF umsteigt, und nicht zu Diätfuttern zu greifen. Normales Futter reicht vollkommen aus, man sollte davon allerdings weniger füttern! Man sollte von dem normalen Futter natürlich weniger füttern, guckt man auf die Empfehlung, dann reichen meist ¾ der Angabe, manchmal noch weniger. Damit muss man ein wenig herum spielen.
Jemand, der sagt, dass der Hund dann aber nicht satt wird, dem kann widersprochen werden. Hunde haben kein richtiges Saettigunggefuehl wie der Mensch, sie merken, wenn der Magen voll ist, fühlen sich aber nicht sofort „satt“. Das passiert erst, wenn die Nährstoffe den Kreislauf erreichen, denn das Saettigunggefuehl von Hunden passiert tatsächlich meist im Kopf statt. Hat ein Hund alle wichtigen Nährstoffe, die er gerade braucht, im Blut, so fühlt er ein sich satt.

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Lotta bekommt einmal am Tag etwas zu fressen und Leckerlis beim Gassi

Das ist beim Menschen übrigens ähnlich, da sind es die Heißhungerattacken, die uns sagen, dass etwas fehlt! Merkt man also, dass der Hund partout nicht satt wird, sollte man nach einem anderen Futter gucken, einem, wo passende Inhaltsstoffe enthalten sind. Oft kann man damit das Problem lösen Wird der Hund immer noch nicht satt, dann kann es wirklich daran liegen, dass er drastisch zu wenig Futter bekommt, da sollte man das Futter langsam hochschrauben, bis der Hund zufrieden scheint.

  1. Die Leckerlis

Leckerlis sollten bei einer Diät so gering wie möglich gehalten werden. Kann man nicht auf sie verzichten, so wie ich bei Lotti nicht könnte, dann empfehlen sich natürlich kalorienarme Leckerlis Man kann auf handelsübliche Leckerli zurückgreifen, oder, wie wir es zu Trockenfutterzeiten gehandhabt haben, einfach morgens das Futter abwiegen und in einen Teil in den Leckerliebeutel stecken, schon hat man sich unnötige Kalorien gespart.

Natürlich kann man auch selber Leckerli machen oder einfach rohes Fleisch (so fettarm wie möglich, Kaninchen, Huhn oder Pferd wäre ein Beispiel) nehmen oder, wenn der Hund es mag, Gemüse nehmen. Obst hat oft einen hohen Anteil an Fruchtzucker, kann dadurch auch bei großen Mengen kontraproduktiv sein.

Denkt dran, ein paar Leckerli werden nicht schaden, denn die Menge macht das Gift!

  1. Gassi

Die Auslastung, auch etwas ganz wichtiges. Besonders dicke Hunde neigen zu Arthrose, HD, ED und sämtlichen anderen Gelenkerkrankungen. Weiß man, dass der Hund davon betroffen ist, sollte man vorsichtig sein und die Hunde eher im schlanken Typ stehen lassen, denn jedes Gramm zu viel bedeutet extra Schmerzen. Oft haben die Hunde auch keine große Lust Gassi zu gehen oder schaffen es einfach nicht, da hilft nur radikal abnehmen lassen und wenn möglich schwimmen gehen. Schwimmen ist enorm gelenkschonend und ein tolles Workout, sämtliche Muskelgruppen werden beansprucht, ohne dass es dem Hund wehtut! Hat der Hund Kondition und Muskeln aufgebaut und Gewicht verloren, kann man auch mit etwas längeren Gassirunden anfangen, je nach dem, wie der Hund Spaß hat.

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Lottas Tuck-up sollte klarer zu erkennen sein, daran werden wir auch arbeiten, wenn ich wieder zuhause bin

Ist der Hund gesund und dick, sollte man die Gassirunden einfach länger ausfallen lassen und schneller absolvieren, nicht joggen, aber zügig gehen. Berg auf und Berg ab sind auch super Möglichkeiten, die Pfunde purzeln zu lassen, genauso wie querfeldein über Stock und Stein zu gehen.

Übrigens haben wir Bella die letzten Tage mit auf einen Campingtrip genommen und waren am Sonntag auch lange spazieren (bzw. nur eine Stunde) und Bella schläft bis heute noch, die ist total erschöpft, weil sie es nicht kennt.

Hat man einen Hund wie Bella, der nicht gerne Gassi geht und es langweilig findet, kann es helfen mit anderen Hundehaltern spazieren zu gehen, dass der Hund toben kann, neue Strecken auszuprobieren und Spielzeuge mitzunehmen, damit kann man zwischendurch spielen und den Hund motivieren, vorausgesetzt der Hund mag Spielzeuge.

Dicke Hunde sind ein großes Problem. Sie haben oft mit Krankheiten wie Arthrose, HD oder Diabetes zu kämpfen, ähnliche Erkrankung wie auch übergewichtige Menschen haben.
Der Hund kann sich nicht selber dazu entscheiden, abzunehmen, sie fressen bis der Magen voll ist und laufen auch nicht unbedingt, wenn sie es nicht möchten Wir haben die Verantwortung für unsere Hunde zu sorgen und uns um sie zu kümmern, so steht es im Tierschutzgesetz, dazu zählt auch sie vor Krankheiten zu schützen, und wenn das heißt, den Hund abnehmen zu lassen!

Paula

  • 15.03.2016

Rasselisten – Sinn oder Unsinn?

Rasselisten – wieso gibt es sie überhaupt?

Seit 2000 gibt es die Kampfhundelisten, in denen bestimmt wird, woran man einen „gefährlichen“ Hund bzw. einen „Kampfhund“ festmacht. Grund für die Einführung der Liste war ein tödlicher Beißvorfall eines, als danach so eingestuften, „Listenhund“. Diese „Kampfhunderassen“ dürfen in Deutschland nicht eingeführt werden, natürlich gibt es einige wenige Ausnahmen (Behinderten-/Blindenbegleithunde, Rettungshund, Diensthunde der Polizei oder Bundeswehr und bei kurzfristigen Aufenthalten von max. 14 Tagen). Halter der Rassen sehen sich tagtäglich Vorurteilen gegenüber, die Tierheime quellen über vor „Listenhunden“ und Kommunen erheben eine erhöhte Hundesteuer. Was man sich davon erhofft hat? Es sollten weniger Hunde der angehörigen Rasse gehalten werden. Die „Kampfhunde“ wurden früher oft zu Bullen- oder Hundekämpfen verwendet und sind oft breit gebaut, haben einen breiten, großen Schädel, sind groß, muskulös und haben oft eine relativ kurze Schnauze.

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Bosley, ein lieber und toll aussehender „Listen“hund aus Amerika

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Unsere TOP 3 Nasenspiele

Lotta liebt es ihre Nase einzusetzen, nicht umsonst machen wir Mantrailing. Zuhause und auf unseren täglichen Spaziergängen lasse ich sie aber auch zwischendurch immer etwas suchen oder wenn das Wetter nicht mitspielt und man nur kurz raus gehen kann oder ich aber krank bin.
Heute möchte ich euch unsere Top 3 Nasenspiele vorstellen und wie wir sie aufgebaut haben!
Erstmal, Sachen wie eine Papierkiste sehe ich nicht als Nasenarbeit, der Hund muss seine Nase nicht so wirklich benutzen, außer um die Leckerlis frei zu graben.

Nummer 1: Such Verloren!
Sehr praktisch, konnte ich selber schon einige Male gut anwenden, wenn plötzlich der Schlüssel weg war. Der Hund soll auf das Kommando Such Verloren! Die Gegenstände suchen, die nach Frauchen/Herrchen riechen. Später kann man das auch erweitern und den Hund über eine Tüte mit Geruchsträger ansetzen, wie beim Mantrailing, damit er die Gegenstände jeder Person finden kann.
Anfangen tut man mit einem Schlüsselbund, dem Handy oder etwas anderem, was man lange an sich getragen hat. Man zeigt es dem Hund und sobald der Hund Interesse zeigt, clickt man und gibt ein Leckerli. Guckt der Hund zuverlässig in Richtung Handy, kann man es etwas weiter weg legen, aber noch in Sichtbereich. Der Hund bleibt im Platz-Bleib und guckt es sich an, wird dann mit einem motivierenden Such Verloren! Losgeschickt und darf zu dem Gegenstand. Sobald er da ist und den Gegenstand noch nicht berührt hat, bekommt er einen Click und Leckerli Ziel ist, dass der Hund sich vor dem Gegenstand ablegt und ihn nicht berueht!
Läuft euer Hund sicher zu dem Handy, könnt ihr das Handy um eine Kurve legen, der Hund bleibt aber im Platz-Bleib und weiß, was gleich passieren wird. Er wird wieder mit Such Verloren! Geschickt und kurz vor dem Gegenstand geclickt.
Um das Platz vor dem Gegenstand einzubauen, legt ihr eine Kette aus Gegenständen, alle schnurgerade mit einem Abstand von ca. 2 Metern zwischen jedem Gegenstand. Ihr setzt den angeleinten Hund ca. 4 Meter vor dem ersten Stück mit Such Verloren! An. Anstatt jetzt vor jedem Gegenstand zu clickern, nehmt ihr die Leine auf, dass der Hund nicht weiter kann und sagt Platz. Sobald der Hund sich abgelegt hat, clickert ihr und gebt ein Leckerli und freut euch ein Loch in die Mütze! Ihr lasst den Hund im Platz liegen und hebt den Gegenstand auf, danach bekommt der Hund nochmal ein Leckerli für das

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So sollte das Abliegen aussehen – Lotta ist konzentriert, hampelt nicht herum und der Gegenstand liegt ruhig kurz vor den Pfoten

Liegenbleiben. Ihr setzt ihn wieder mit Such Verloren! An und weiter geht es! Ein paar Zentimeter vor dem Gegenstand nehmt ihr die Leine auf, so dass sie straff ist, und sagt Platz. Das Ganze macht ihr die Kette, bis kein Gegenstand mehr übrig bleibt.
Das könnt ihr parallel zu dem suchen üben und auch beim Suchen schon nach ein paar mal „Kettensuchen“ abfragen.
Wenn ihr die Schwierigkeit des Suchens erhöhen wollt, dann könnt ihr das draußen versuchen und es zum Beispiel im Gras verstecken. Wenn ihr das Gefühl habt, euer Hund hat verstanden, um was es geht, dann muss er nicht mehr dabei zugucken! Lasst ihn zuhause und geht auf eine Wiese neben eurer Wohnung oder in den Garten und versteckt es dort, ohne, dass der Hund zugucken kann, denn nur so muss er auch wirklich seine Nase benutzen. Setzt ihn wieder mit Such Verloren! An und mittlerweile solltet ihr auch so weit sein, dass ihr das Platz abfragen könnt, wenn euer Hund es nicht sogar schon von alleine anbietet!
Schwieriger wird es, wenn ihr den Gegenstand nicht hinlegt, sonder weg werft, dann kann der Hund euren Spuren nicht mehr nachgehen, sondern muss wirklich den Gegenstand an sich suchen. Ihr könnt verschiedene Gegenstände benutzen, je kleiner, desto schwieriger und umso kürzer getragen, desto schwieriger, weil dann weniger Geruchspartikel an dem Gegenstand haften. Wenn ihr euren Hund wirklich mal arbeiten und ackern lassen wollt und sicher seid, dass er genau weiß, um was es geht und sicher sucht, dann könnt ihr auch nur ein Taschentuch benutzen, welches ihr kurz an eurem Nacken und Handgelenk streift und das dann verstecken! Alternativ könnt ihr auch eine Steinschleuder benutzen und eine Ein-Cent-Münze ins hohe Gras schleudern, das ist die Königsdisziplin!

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Kurz vor dem Anzeigen – Lotta hat es gefunden!

Nummer 2: Teebeutelsuche
Die Teebeutelsuche wird fast genauso aufgebaut, wie das Such Verloren. Man fängt an, den Teebeutel dem Hund zu präsentieren und sofort zu clicken, wenn der Hund den Teebeutel anschaut. Macht er das zuverlässig, kann man den Beutel ein wenig weg werfen und den Hund festhalten (das baut Trieb auf) und dann mit dem Kommando losschicken. Kommt er am Teebeutel an, wird geclickt und der Hund bekommt ein Leckerli. Als nächstes, natürlich auch nur, wenn das sicher sitzt, kann man den Hund wieder warten lassen und den Beutel um eine Ecke verstecken. Ihr merkt, es ist wirklich zu dem Such Verloren. Als Nächstes lässt man den Hund z.B. im Badezimmer und versteckt den Teebeutel in eurem Haus/eurer Wohnung und nehmt den Hund aus dem Badezimmer und schickt ihn los. Findet er es, bekommt er einen Click und seine Belohnung und eine „Party“, schließlich hat er gefunden! Man sollte dem Hund NIE helfen zu suchen, das ist nur kontraproduktiv! Findet der Hund nicht und man merkt, er ist überfordert, ruft ihr ihn ab und schließt ihn wieder ins Badezimmer, nehmt den Gegenstand und legt in wohin, wo es recht offensichtlich ist. Würdet ihr dem Hund helfen, merkt er, dass er eigentlich gar nicht suchen muss, sondern nur durch die Gegend laufen kann und am Ende trotzdem ein tolles Leckerli bekommt! Geht lieber noch einen Schritt zurück und versteckt es einfacher, damit der Hund ohne Hilfe zum Erfolg kommt.
Mit den Teebeuteln könnt ihr natürlich auch nach draußen gehen und alle Sachen machen, die ich beim Such Verloren schon erklärt habe, seid kreativ, versteckt es auf dem täglichen Spaziergang, auch mal auf einem Baum, dass der Hund mal hoch gucken muss, oder im Boden, dass er mal nach unten guckt. Lasst eurer Kreativität vollen Lauf und versteckt es an ganz komischen Orten!
Um die Teebeutelsuche schwieriger zu machen, könnt ihr den Tee brühen und den gekochten Tee verstecken und dann auch nur ein Wattepad, welche ihr kurz in den Tee getaucht habt, suchen lassen. Das sind aber auch wieder die Profiaufgaben, zuerst müsst ihr eine solide Grundlage schaffen!

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Schon gibt es etwas Neues zu suchen!

Nummer 3: Rucksacksuche
Für die Rucksacksuche sollte der Hund schon suchen können, ob das Teebeutel sind, Leckerli oder Spielzeug, Hauptsache, er findet es zuverlässig
Ihr braucht einige Rucksäcke, Taschen, Koffer oder sonst was und legt in ein oder zwei von denen den Teebeutel herein, aber lasst ihn ansonsten leer. Für den Hund versucht ihr das normale Ritual beizubehalten, ob das immer aus dem Bad holen zum suchen oder aus dem Platz, oder welches ihr euch ausgesucht habt. Dann zeigt ihr eurem Hund die aufgereihten Rucksäcke oder Taschen, zeigt auf jede Tasche einzeln und sagt euer Such-Kommando. Wenn er schnüffelt und nichts findet und euch anzeigt, wenn er nichts findet (manchmal ist es nur ein Blick oder ein kurzes Über-die-Lefzen-lecken), geht ihr zu dem nächsten Rucksack oder der nächsten Tasche und sagt wieder euer Kommando. Das wiederholt ihr so lange, bis euer Hund euch einen Rucksack/eine Tasche anzeigt, dann belohnt ihr ihn! Nachdem ihr ihn abgerufen oder ein wenig von den Taschen weg gegangen seid und die angezeigte Tasche weg genommen habt, setzt ihr euren Hund wieder an, bis er alle Taschen/Rucksäcke gefunden hat. Um es schwieriger zu machen, könnt ihr die Rucksäcke näher aneinander stellen, Kleidung hineintun oder den Rucksack selbst verstecken. Lasst auch hier eurer Kreativität freien Lauf! Lotta und ich machen diese Suche relativ oft, weil sie wirklich nach drei, vier Durchgängen total fertig ist und ganz glücklich Wir variieren die Rucksäcke und ob Tee oder Gegenstand immer, damit es nicht langweilig wird. Außerdem darf sie manchmal auch Gegenstände von meiner Mutter suchen und sucht dann den Individualgeruch meiner Mama.
Ihr solltet keine Gegenstände von euch selber in eure Taschen legen, denn der Hund sucht euren Individualgeruch und nicht den Geruch des eigentlichen Gegenstandes, deshalb wird er jede Tasche anzeigen, sie riecht schließlich nach euch. Genauso wenig nehme ich die Taschen meiner Mutter, wenn ihr einen ihrer Gegenstände verstecke, das funktioniert einfach nicht. Selbst wenn ihr Taschen von jemand anderem nehmt, dürft ihr die nicht anfassen, denn selbst das kann schon dazu führen, dass eure Geruchspartikel daran haften und euer Hund euch die Tasche anzeigt!

Wieso sollte ich mit meinem Hund überhaupt Nasenarbeit machen?
Nasenarbeit ist in vielerlei Hinsicht positiv: Die Bindung wird gestärkt, der Hund wird ausgelastet und er bekommt mehr Selbstvertrauen. Besonders für Jagdhunde ist die Arbeit genial, denn sie können ihrem Trieb nachkommen und werden rassespezifisch ausgelastet, ohne jemanden oder etwas zu verletzen oder zu gefährden Zusammen mit dem Hund zu arbeiten macht auch einfach einen Heidenspaß! Wenn jemand nach dem Suchen das Gesicht von Lotta sieht, kann selbst ein Laie erkennen, dass sie Spaß hatte! Lotta hat so auch gelernt, in triebvollen Situationen (wie dem aufstöbern und suchen) auf mich zu hören und zu kommen, wenn ich rufe oder sich hinzulegen, wenn ich es sage. Nasenarbeit sollte jeder mal mit seinem Hund gemacht haben, ihr werdet es nicht bereuen!

Viel Spaß beim Ausprobieren und berichtet, wie es gelaufen ist!

Paula

  • 25.01.2016

Kampf den Pfunden!

Weihnachten ist vorüber, Silvester auch und man merkt nun so langsam die ersten überflüssigen Pfunde… Obwohl man doch jeden einzelnen Tag mindestens zweimal mit dem Hund Gassi war, wie konnte sich denn da Fett ansetzen? Ach, und der Hund hat auch schon ein wenig zu viel drauf? Dann ist es wohl die perfekte Zeit, ein wenig Sport mit dem Hund zu machen!
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Warum Hunde keine Veganer sind

Vegane Hundefütterung ist ein wahrlich umstrittenes Thema unter Hundeleuten – entweder man füttert danach, oder man verabscheut es und betitelt es als Tierquälerei! Deshalb habe ich mich dazu entschieden, etwas Licht in das Dunkel zu bringen und aufzuzeigen, weshalb vegane Hundefütterung keine geeignete Ernährungsform ist.
Warum füttert man vegan? Was kommt dann in den Napf? Welche Nachteile hat es, vegan zu füttern? Continue reading „Warum Hunde keine Veganer sind“

So ein Stress! – und wie man ihn verhindert

Hallo!
Ich stecke im Moment mitten in den Finals, die amerikanische Klausurenphase, und natürlich bin ich durch das Lernen auch etwas gestresst. Zum Glück habe ich ab Montag zwei Wochen frei, aber dennoch fühle ich, wie der Stress mich herunterzieht. Ich bin müde, träge, mir ist durchgängig kalt und ich bin total lustlos. Vor allem in der Weihnachtszeit ist Stress ein weit verbreitetes Phänomen, denn auf den letzten Drücker müssen oft noch Geschenke gekauft, Plätzchen gebacken und der Weihnachtsbaum geschmückt werden.
Aber wie ist das bei Hunden? Wie empfinden Hunde Stress und was kann man dagegen tun?

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