Schattenseiten der Hundehaltung – Was hat man denn von so einem Hund?

Nachdem letzte Woche Katharina von @hansehund auf Instagram einen Beitrag über die Schattenseiten der Hundehaltung geschrieben hat, bin ich heute an der Reihe. Falls ihr mehr über die negativen Aspekte erfahren wollt oder in neuen Hundeblogs und -Youtubeaccounts interessiert seid liste ich euch noch mal alle Teilnehmer auf!

1.4. = Trailer
2.4. =jagender Hund /Jagdhund – von Kuscheltier zur Bestie mit blutigem Hasen im Maul. Streuselnase Jamie
3.4. = Thema: Problemhunde,  Kuschelmonstertube
4.4. =  Thema: Studium mit Hund
5.4. = Modehund Aussie – Traum oder Albtraum? Amy Aussie
)6.4. = 24/7 mit dem Hund – wenn das Alleine bleiben nicht funktioniert, Glückslabilitätsstabilisator
7.4. = Berufstätig mit Hund, Wufflog
8.4. = Wenn der Hund alt wird, Chewie the dog
9.4. = Tierarzt u. Krankheiten, Trickdogs Cecco und Cira
10.4. = Putzen, Ordnung und Sauberkeit //  Mädchenhund
11.4. =  Kleinhunde – immer süss und nett? NEIN – Minidancers
12.04 = Und wenn man es geschafft hat? – Wie man ploetzlich ohne Unterstuetzung dasteht // Paula von Queen-Lotta

Lotta habe ich vor gut 5 Jahren bekommen, komisch wie schnell die Zeit vergeht! Ich war gerade mal 11 und wollte unbedingt einen Hund haben, am Liebsten eigentlich ein Pferd, aber das konnte ich mit meiner Pferdeallergie eh vergessen und gegen Kaninchen war ich auch allergisch, genauso wie Meerschweinchen, Katzen und so ziemlich alles andere. Ich wollte aber Verantwortung übernehmen, gerne auch mehr als für Fische, und Hunde habe ich schon immer total gemocht, also lag es für mich nah, nach einem Hund zu fragen. Natürlich fanden meine Eltern Hunde toll und niedlich, aber ein eigener Hund kam nie in Frage.

Aber was ich mir einmal in den Kopf gesetzt habe, dass wird durchgezogen!

Ich habe genervt, genervt und genervt, meine Eltern konnten es nicht mehr hören. Außerdem habe ich gute Noten in der Schule gehabt, viel gelernt und noch mehr genervt. Irgendwann meinten meine Eltern, dass wir ja mal nach einer Rasse gucken könnten, am Besten groß und niedlich. Von Boxer über Dalmatiner sind wir zum Welsh Terrier gekommen. Ein Freund meines Opas züchtet Welsh Terrier, der Grund wieso wir überhaupt auf die Rasse gekommen sind, und wir sind „nur mal gucken´´ gefahren. Wir hatten das Glück eine junge Hündin zu sehen, die vom letzten Wurf übrig geblieben ist. Sie war gerade mal drei Monate alt und so niedlich, dass ich mich sofort verliebt habe. Wir sind dann noch mit den älteren Welshies Gassi gegangen, um das Temperament und den Charakter besser einschätzen zu können und es hat einfach gefunkt! Zum Glück war der nächste Wurf schon geplant und ein paar Wochen später war Lotta geboren.

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Mein Lieblingshund! Obwohl sie mir so oft den letzten Nerv raubt und ich mich oft durchringen muss, doch noch Gassi zu gehen, lohnt es sich jeden Tag!

Klingt wie im Bilderbuch, Kind hat gefragt, bisschen Überzeugungsarbeit geleistet und mit den Wimpern geklimpert, schon war der Hund im Haus. Und die Eltern hatten den Salat.

In der ersten Zeit fand ich Lotta noch total toll, habe mich gerne mit ihr beschäftigt und mich total gefreut. Dann kam die Pubertät – nicht nur Lottis, sondern auch meine! Lotta hat mit dem Jagen angefangen, fand anderes plötzlich viel spannender als Frauchen und ich war es leid. Ich bin nicht mehr lange Gassi gegangen, nur noch das Nötigste und habe den Spaß verloren. Es klingt wie ein Klischee, aber mittlerweile kann ich sagen, dass man als Kind nach einer Weile den Spaß am eigenen Hund verliert und die Eltern einspringen müssen.

Als Lotta drei Jahre alt war hatte sie eine entzündete Bauchspeicheldrüse.Ihr ging es blendend, bis sie eines Tages sich mehrmals übergeben hat und zusammengebrochen ist. Zum Glück waren meine Eltern zuhause und wir konnten sofort zum Tierarzt fahren. Auf der Fahrt lag sie auf meinem Schoß und hat nur noch ganz unregelmäßig geatmet, ich saß selber Tränen überströmt auf dem Rücksitz und habe nur noch gehofft, dass wir es rechtzeitig zum Tierarzt schaffen. Damit aber nicht genug, Lottas Blutwerte waren so im Eimer, dass uns keine wirkliche Diagnose gegeben werden konnte, also wurde sie an den Tropf geschlossen und wir mussten warten. Der Hund war so fertig und krank, dass sie nicht ein Mal aufgestanden ist, sondern wirklich die ganze Prozedur über sich hat ergehen lassen. Danach konnte sie wieder laufen, hat ein Leckerlie gemümmelt und gab sich gesund, also haben wir sie mit nach Hause genommen, allerdings mussten wir den nächsten Tag wieder hin, damit sie wieder an den Tropf konnte. Das haben wir ein paar Tage so gemacht und es ging ihr jeden Tag besser, allerdings fand sie es natürlich gar nicht schön jeden Tag zum Tierarzt fahren zu müssen (wir übrigens auch nicht :D).

Hätte ich nicht die enorme Unterstützung meiner Eltern, oder wäre ich den Tag alleine zuhause gewesen, würde es Lotta mittlerweile gar nicht mehr geben, ein schrecklicher Gedanke!

Hätte ich die Unterstützung meiner Eltern nicht, dann würde ich nicht in Amerika sein, sondern in Deutschland.

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Damit der Hund gut mit anderen auskommt, bedarf es manchmal langes Training, nehmt das nicht auf die leichte Schulter!

Wenn ihr denkt, dass ihr es schafft, den Anschaffungspreis eures Hundes zu bezahlen, schön und gut. Leider ist ein Hund viel viel mehr, alleine die Erstausstattung kann schnell in die dreistelligen Bereiche rutschen, selbst wenn man vergleichsweise günstige Sachen kauft. Fängt der Hund irgendwann an, Mist zu bauen, und das wird er relativ sicher, denn jeder Welpe kommt früher oder später in eine Rüpelphase, sind die Eltern verantwortlich.

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Was passiert, wenn man den Hund doch nicht freilaufen lassen kann? Obwohl man es sich so sehr erhofft hatte? Kommt man damit klar oder landet der Hund, wie so viele andere auch, im Tierheim?

Aber als Kind muss man da auch entgegen kommen, ich erziehe Lotta zum Beispiel komplett alleine, meine Eltern helfen mir dabei nicht, sondern bauen auf den Grundlagen auf und arbeiten (zumindest im Moment) daran, dass Lotta die nicht vergisst und sie annimmt. Ich erinnere meine Mutter daran, wieder einen Termin beim Tierarzt zu machen oder Wurmkuren zu kaufen, sie ruft beim Arzt an oder fährt hin und holt die Tabletten. Ich bestelle das Futter, meine Eltern bezahlen und füttern manchmal Lotta.

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Auch die Grunderziehung muss sitzen, und das kann manchmal ganz langweilig sein!

Um einen Familienhund zu haben, muss man als Familie zusammen arbeiten. Man muss an einem Strang ziehen, man muss Teamfähigkeit beweisen und vor allem müssen alle es von ganzem Herzen wollen, denn sonst funktioniert es nicht!

Ich hoffe, dass ihr es euch gut überlegt, ob ihr wirklich einen Hund haben möchtet und zieht unbedingt eure Eltern mit in das Gespräch ein, aber überzeugt sie nicht, sondern versucht, euren Wunsch auszusprechen und sie dann darüber nachdenken zu lassen. Sind sie von sich aus überzeugt, spricht nichts gegen einen Hund, aber wenn ihr sie wirklich überzeugen müsst, dann lasst es lieber, denn ohne die volle, hundertprozentige Unterstützung eurer Eltern steht ihr schnell alleine da!

Paula

  • 12.04.2016

 

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Studium mit Hund – warum Hundehaltung als junger Mensch nicht immer ein Zuckerschlecken ist

 

Vor kurzem habe ich ein Thema über das Überreden seiner Eltern geschrieben. In einer Facebook-Gruppe hatten wir dann die Idee, daraus doch eine Blogreihe mit vielen unterschiedlichen Blog und Youtube-Kanälen zu machen. Es geht um die ganzen Nachteile, die ein Hund mit sich mitbringt und dass es nicht automatisch ein rosarotes Leben ist mit Hund. Jeden Tag wird ein anderes Thema behandelt, so dass am Ende so ziemlich jede “Gefahr” geklärt sein sollte.

Heute hat Katharina von @hansehund auf Instagram einen Gastbeitrag zu dem Thema Studieren mit Hund geschrieben, denn sie hat keinen Blog und wollte gerne mitmachen!

Ich hoffe, euch gefällt der Gastbeitrag und die ganze Reihe!

1.4. = Trailer
2.4. =jagender Hund /Jagdhund – von Kuscheltier zur Bestie mit blutigem Hasen im Maul. Streuselnase Jamie
3.4. = Thema: Problemhunde,  Kuschelmonstertube
4.4. =  Thema: Studium mit Hund
5.4. = Modehund Aussie – Traum oder Albtraum? Amy Aussie
)6.4. = 24/7 mit dem Hund – wenn das Alleine bleiben nicht funktioniert, Glückslabilitätsstabilisator
7.4. = Berufstätig mit Hund, Wufflog
8.4. = Wenn der Hund alt wird, Chewie the dog
9.4. = Tierarzt u. Krankheiten, Trickdogs Cecco und Cira
10.4. = Putzen, Ordnung und Sauberkeit //  Mädchenhund
11.4. =  Kleinhunde – immer süss und nett? NEIN – Minidancers
12.04 = Und wenn man es geschafft hat? – Wie man ploetzlich ohne Unterstuetzung dasteht // Paula von Queen-Lotta

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Der letzte Gastbeitrag – Der Welsh Terrier

Als Abschluss zur Gastbeitragsreihe „Rassehund oder Mischling“ zeige ich euch, was wir geantwortet haben! Ich möchte mich noch mal bei allen Beteiligten von ganzem Herzen bedanken, besonders bei meinen Mitbloggern Steffi, Julia, Kellie, Diana, Katharina und Lisa! Continue reading „Der letzte Gastbeitrag – Der Welsh Terrier“

Gastbeitrag – Weißer Schäferhund

Wow, heute ist schon das allerletzte Mal, dass ihr etwas von anderen Bloggern und Instagrammern zu hören bekommt! Ich bin immer noch ganz glücklich, die Reihe „Rassehund oder Mischling“ ins Leben gerufen zu haben auf Queen-Lotta. In der Zeit habe ich ganz viel über meine lieben Mitblogger gelernt, aber auch viele neue Ideen für neue Gastbeitragsreihen! Mal sehen, vielleicht ja im Sommer nochmal… 😉
Vergesst nicht, am Montag bekommt ihr meine eigenen Antworten auf die Fragen zu sehen, da dreht es sich noch einmal um „Rassehund oder Mischling“!
Übrigens habe ich vor kurzer Zeit auch einen Gastbeitrag geschrieben, denn die liebe Claudi von Vollverjackt hat im Moment auch eine Gastbeitragsreihe am Laufen, sogar sehr ähnlich zu meiner, bei ihr geht es nämlich um Rassehunde und deren Eigenschaften und besonders, ob die Hunde dem Rasseportrait entsprechen oder eben nicht. Gestern wurde dann mein Gastbeitrag veröffentlicht, wenn ihr also noch etwas mehr über Lotta und mich erfahren wollt, dann schaut hier vorbei!
Jetzt kommen wir aber zum Punkt: Der heutige Gastbeitrag stammt von Lisa mit ihrem Weißen Schäferhund Finn und zusammen bilden sie das Team Pfotenliebling! Continue reading „Gastbeitrag – Weißer Schäferhund“

Gastbeitrag – Der Dalmatiner

Wow, jetzt geht es doch wirklich schon in die letzte Gastbeitrag-Woche! Ich bin so überwältigt von dem vielen positive Feedback und vor allem, dass so so viele liebe Menschen mitgemacht haben! Danke!
Und nun zum Wesentlichen…

Continue reading „Gastbeitrag – Der Dalmatiner“

Gastbeitrag – Weißer Schäferhund

Also eine kurze Vorstellung:
Ich bin Diana, 28, und ich lebe mit meinem Mann und unserem Minimensch zusammen mit unserem Hundekind Abby in Leipzig. Durch Abby bin ich auch zum Bloggen (Hundekind Abby ) gekommen und halte so für die Nachwelt alles spannende fest.

1. Wie lange hast du deinen Hund schon?
Es sind jetzt schon fast 3 Jahre, unglaublich wie die Zeit vergeht. Am 26.1.13 ist sie bei uns eingezogen, die kleine Maus.
2. Wie alt war dein Hund, als du ihn oder sie bekommen hast?
Abby war 9 Wochen alt, wenn ich mich recht entsinne. Wir haben sie als Welpe vom Züchter abgeholt.
3. Warum hast du dich für einen Rassehund entschieden?
Ich hab mich seit meiner Kindheit für Hunde interessiert und wollte immer selber einen – durfte aber von meinen Eltern aus keinen haben. Für mich waren Mischlinge immer besonders interessant, da sie ja keinen „Stammbaum“ haben, aber in meinen Augen immer trotzdem ganz tolle Hunde sind. Allerdings konnte ich mich nie entscheiden, was für einen Mix ich haben wollte, da die Charaktereigenschaften ja auch passen sollten. Ja, bis ich mich eines Tages in das Bild eines Weißen Schäferhundes verliebt hatte. Und dann ging aber auch das recherchieren über die Rasse los – und auf einmal hatte ich den schönsten Hund der Welt mit den Rasseeigenschaften, die ich wollte.
4. Warum genau die Rasse? Was waren deine Vorstellungen?
Wurden sie erfüllt?
Weiße Schweizer Schäferhund erfüllen schon einmal das erste Kriterium, das für mich ein Hund erfüllen muss: er muss groß sein! Aber natürlich musste der Hund auch einen tollen Charakter haben. Weiße Schweizer Schäferhunde sollen alle sehr lieb, zutraulich und intelligent.

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Intelligent ist Abby auf jeden Fall!

Außerdem sagt man ihnen keinen großen Jagdtrieb nach. Das klang für mich alles, nach einem Traumhund. Und in der Tat trifft das auch alles auf Abby zu. Außerdem ist sie super lieb zu unserem Minimenschen, sehr feinfühlig und sensibel. Und, was ich auch gut finde, bei Fremden ist sie erst einmal etwas skeptisch. Abby hat unsere Vorstellungen also nicht nur erfüllt, sie hat sie übertroffen!
5. Warum hast du keinen Hund aus dem Tierschutz aufgenommen?
Eigentlich sollte es immer ein Tierschutzhund bei mir werden. So ernster das Thema eigener Hund aber wurde, so realistischer beschäftigte ich mich auch mit dem Thema „Bin ich als 1. Hundehalter einem 2nd Hand Hund gewachsen?“ Unsere Entscheidung (da mein Mann vorher auch noch nie Haustiere hatte) fiel dann auf „nein“. Wir wollten erst einmal einen Hund so erziehen, wie wir es dachten. Wenn der Hund dann etwas hat, wussten wir woher es kommt und können an uns trainieren – und es für den nächsten Hund dann einfach richtig machen. Wir wollten einem 2nd Hand Hund also nicht die Bürde eines 1.Hundehalters aufbinden.
6. Würdest du nach einen Hund aus dem Tierschutz aufnehmen?
Warum?
Ein definitives „ja“. Wir haben nämlich einiges falsch gemacht mit Abby, haben daran gearbeitet und viel gelernt. Somit trau ich uns bei weiteren Hunden auch zu, einen Hund mit Vergangenheit die Selbstsicherheit zu geben, die er braucht. picsart_02-18-08.21.33.jpg

 

7. Züchtest du selber oder hast du vor zu züchten?

Nein, zum Züchten sollte man Ahnung haben und nicht „nur um einmal Welpen zu haben“, die Hündin decken lassen. Züchten bedeutet so viel mehr und ich habe Respekt vor jedem guten Züchter. Außerdem könnte ich die Welpen dann nicht weggeben. Das wären ja auch irgendwie „unsere“ Welpen.
8. Was für Vorzüge hat dein Hund? Denkst du, dass es mit der
Rasse zusammen hängt?
Abby ist sehr feinfühlig und sensibel. Als es mir während meiner Schwangerschaft richtig schlecht ging, lag sie mit mir auf dem Sofa, hat mich gewärmt und mit mir gekuschelt. An der Stelle hat sie zurückgesteckt und war für ihr Rudel da. Ich denke schon, dass ihre Rasse da mit hineinspielt. Aber es nur auf den Weißen Schäferhund schieben würde ich nicht.
9. Welche Macken hat dein Hund? Auch hier, denkst du, dass es
mit der Rasse zusammen hängt?picsart_02-18-08.21.55.jpg
Abby hat sich leider angewöhnt an der Leine zu pöbeln. Das liegt aber nicht an der Rasse. Was allerdings rassetypisch ist, ist ihr ausdauerndes Ningeln. Wenn einer von ihrem Rudeln auf die Idee kommt, woanders hinzugehen, da ist die Polen offen.. Das haben ihre Mama und ihre Schwester auch.

Vielen Dank auch an Diana, dass sie uns die Fragen beantwortet hat! Ich stimme dir in wirklich jedem Punkt zu, du sprichst mir aus der Seele!

  • 19.02.2016

 

Gastbeitrag – Die Hundse

Ja, was sind denn Hundse? Na, ganz einfach: zwei total durchgedrehte und niedliche Mischlinge, die so gemischt sind, dass die einzelnen Rassen in der Titelreihe gar keinen Platz haben! 😀

Mit den „Hundsen“ geht es auch in die letzte Mischlingsrunde! Nächsten Mittwoch seht ihr einen Gastbeitrag von einer Rassehundehalterin, deshalb seid gespannt was euch heute noch erwartet!

Continue reading „Gastbeitrag – Die Hundse“

Gastbeitrag – Der Yorkshire Terrier

 

Mein Name ist Kellie und ich wohne mit meinem Lebensgefährten und unseren drei Yorkshire Terriern in Münster (NRW). Amy, Kimi und Blanket sind unser ganzer Stolz und wir lieben sie abgöttisch. Ein Leben ohne die drei können wir uns nicht mehr vorstellen.

1. Wie lange hast du deinen Hund schon? picsart_02-11-08.55.55.jpg
Kimi (6 Jahre), Amy (3 Jahre), Blanket (2 Jahre)
2. Wie alt war dein Hund, als du ihn oder sie bekommen hast?
Alle drei sind als Welpe von ca. 10 Wochen bei uns eingezogen.
3. Warum hast du dich für einen Rassehund entschieden?
Weil ich gegen Hundehaare allergisch bin und nur wenige Rassen für Allergiker geeignet sind. Bei einem Mischling wäre die Gefahr allergischer Reaktionen zu hoch gewesen.
4. Warum genau die Rasse? Was waren deine Vorstellungen? Wurden sie erfüllt? Unter allen Rassen, die für Allergiker geeignet sind, ist mir der Yorkie direkt aufgefallen. Ich wollte einen süßen kleinen Hund mit Pfeffer im Hintern und eigenem Kopf. Mir war klar, dass Terrier quierlig sind und gerne mal genau das Gegenteil von dem tun, was man ihnen sagt. Gerne werden sie ja als Kläffer, Fusshupen oder Schosshündchen abgestempelt. Umso überraschter sind immer alle, wie freundlich und wohlerzogen unsere 3 sind. Wenn man über ihre kleinen Macken und Eigenheiten lachen kann und konsequent mit ihnen arbeitet, dann ist der Yorkie der beste Begleiter, den man sich wünschen kann.picsart_02-11-08.55.41.jpg
5. Warum hast du keinen Hund aus dem Tierschutz aufgenommen?
Reinrassige Yorkshire Terrier landen selten im Tierheim. Und bei Hunden aus dem Ausland war mir die Gefahr zu groß, dass doch irgendwann mal eine andere Rasse eingemischt wurde. Es hätte mir das Herz gebrochen, wenn ich allergisch auf das Fellknäul reagiert hätte und ich ihn hätte wieder abgeben müssen. Zu der Zeit, als ich mich für einen Yorkie entschieden hatte, saß tatsächlich ein reinrassiger hier in Münster im Tierheim, allerdings auch nur für 2 Stunden, dann war er bereits vermittelt. Ich war leider eine halbe Stunde zu spät dran.
6. Würdest du nach einen Hund aus dem Tierschutz aufnehmen? Warum?
Natürlich, wenn die entsprechenden Voraussetzungen gegeben sind oder ein Yorkie seinen Besitzer verloren hat. Allerdings muss das Rudel natürlich auch überschaubar bleiben 😉 Aber auch als Pflegestelle würde ich mich sofort zur Verfügung stellen.
7. Züchtest du selber oder hast du vor zu züchten?
Wir züchten seit fast 2 Jahren auch selber. Nachdem unsere Zuchthündin leider beim ersten Wurf eine Frühgeburt hatte, sind wir natürlich mega stolz auf unseren Welpen Brady, der im letzten März das Licht der Welt erblickte und inzwischen in Bayern bei einer tollen Familie wohnt.picsart_02-11-08.55.27.jpg
8. Was für Vorzüge hat dein Hund? Denkst du, dass es mit der Rasse zusammen hängt?
Jeder Hund ist ein Individuum, mit eigenem Charakter. Das merkt man vor allem, wenn man mehrere Hunde der gleichen Rasse hat, so wie wir. Amy ist sehr selbstbewußt und dominant, eben die Chefin im Rudel, gleichzeitig aber total sanftmütig und verkuschelt. Kimi ist mega gelehrig und ein Musterbeispiel für gute Erziehung. Blanket hingegen ist eher schüchtern, zuhause aber der Pausenclown. Wie alle Terrier sind die drei aufgeweckt und schnell für etwas zu begeistern. Angst kennen sie nicht, obwohl sie so klein sind. Diese Eigenschaften sind ansich rassetypisch, obwohl man mit der falschen Erziehung hier sicherlich sämtliche Vorurteile bestätigen kann.
9. Welche Macken hat dein Hund? Auch hier, denkst du, dass es mit der Rasse zusammen hängt?picsart_02-11-08.48.58.jpg
Klar, haben unsere drei auch ihre Macken. Aber gerade das macht sie ja so sympathisch. Eine Grunderziehung ist für mich selbstverständlich, jedoch sollen sie auch nicht funktionieren wie ein Roboter. So läßt Amy sich nicht trainieren. Die Grundkommandos kennt sie und macht sie auch, aber diese oder auch Tricks mit ihr zu trainieren funktioniert nicht, egal ob mit Lob oder Leckerchen. Sie hat alles von unserem ältesten Rüden gelernt, nicht von uns. Wer Kimi kennenlernt, könnte meinen er hätte HDAS oder Duracell-Batterien im Hintern. Er freut sich über alles und jeden und will immer dabei sein. Egal, ob wir was unternehmen wollen oder nur aufs Klo gehen. Was uns am meisten an Blanket nervt ist, dass er wie ein Irrer bellt, sobald es an der Tür klingelt oder wir nach Hause kommen. So richtig haben wir noch keinen Weg gefunden, ihm das abzugewöhnen. Rassetypisch finde ich diese Macken bzw. Eigenheiten nicht. Sie sind halt alle unterschiedlich und gerade das macht unser Rudel so interessant.

Vielen Dank auch an Kellie, dass sie uns netterweise die Fragen beantwortet hat! Schaut doch mal auf ihrem Blog vorbei, sie hat vor kurzem sogar einen Shop eröffnet!

  • 12.02.2016

Gastbeitrag – Spaniel-Terrier Mischling

Mein Hund heißt Fanni, sie ist 6 1/2 und ich bin 17. Fanni ist ein Mix. Die Menschen von der Organisation sagten, dass sie eine Mischung aus Spaniel und Terrier sei, allerdings können meine Familie und ich uns aber auch vorstellen, dass ein bisschen Zwergschnauzer mitgemischt hat!
Im Januar habe ich sie 6 Jahre. Sie ist wie schon erwähnt 6 1/2. Ein Mischling ist sie nur aus Zufall geworden. Sie ist unser erster Hund und wir sind im Internet über Tieranzeigen.de auf sie gestoßen. Sie war jung, süß,  verträgt sich mit Katzen und war in der Nähe aus einer Pflegestelle.
Was ich am Mischling mag? Sie schaut natürlich recht einzigartig aus das mag ich picsart_02-09-05.33.35.jpgwirklich gerne und sie hat nicht so typische Erbkrankheiten, aber so richtige Vorteile sehe ich nicht. Fanni ist sehr ruhig und angenehm, wenn wir sie irgendwo hin mitnehmen, aber ich denke, dass kann bei einem gut erzogenen Rassehund genauso sein. Ein kleiner Nachteil ist eben dass man nicht genau weiß, welche Rassen in ihr stecken.
Am Anfang war es etwas anstrengend mit ihr, da wir als Hundeanfänger noch wenig Ahnung hatten und uns auch nicht wirklich einen Standard zur Rasse durchlesen konnten. Beim ersten Mal ohne Leine spazieren ist sie über den gefrorenen Bach gerannt um auf der anderen Seite Vögel zu jagen. Tja, da haben wir herausgefunden dass sie gerne jagt! Mittlerweile lässt sie Vögel aber links liegen, nur Katzen und Rehe sind manchmal leider noch etwas problematisch.
Wir haben Fanni über das Internet gefunden. Sie war seit ca. zwei Wochen auf einer Pflegestelle in Wien.  Davor war sie in der Slowakei in einem Tierheim, warum sie dort gelandet ist wissen wir nicht. Das Tierheim arbeitet mit österreichischen Pflegestellen zusammen, um mehr Hunde in ihr endgültiges Zuhause vermitteln zu können.
Ich kann mir jeder Zeit vorstellen, einen Hund vom Züchter zu kaufen! In der Zukunft hätte ich gerne einen Malinois, der soll aus einer guten Zucht stammen, damit ich ihn nach meinen Wünschen „formen“ kann und er als Welpe noch nicht viel erlebt hat, dass ihn aggressiv machen könnte oder sonst wie schwer händelbar. Ich würde mich aber vorher gründlich erkundigen welche Erbkrankheiten Malinois haben und auch über deren Erziehung und Ausbildung, trotzdem stehe ich Züchtern nicht negativ gegenüber, nur weil ich einen Mischling habe.

Vielen Dank an Judith, dass sie uns die Fragen beantwortet hat!

Gastbeitrag – Die Deutsche Dogge

Wir fühlen uns sehr geehrt, dass wir bei der Beitragsreihe „Rassehund oder Mischling“ von Queen Lotta
teilnehmen dürfen. Danke schön dafür ihr Lieben. Bevor wir auf die Fragen der beiden eingehen
möchten wir uns als erstes kurz vorstellen, damit ihr auch wisst mit wem ihr es hier zu tun habt. Wir
sind Julia & Dion von „Klein und Gross – Unser Leben mit Dogge“. Dion, eigentlich Dionysos vom
Kaiserreich, ist ein fast zweijähriger Deutschen Doggen Rüde und ich, Julia, bin 26 Jahre alt. 20151004-1-2.jpg

Wir
wohnen gemeinsam mit meinem Mann und unserer kleinen Tochter im schönen Baden-Württemberg.
1. Wie lange hast du deinen Hund schon?
Dion und ich sind mittlerweile schon seit 18 Monaten ein Team und gehen zusammen durch
dick und dünn beziehungsweise klein und groß.
2. Wie alt war dein Hund, als du ihn oder sie bekommen hast?
Als Dion bei meinem Mann und mir einzog da war er gerade einmal neun Wochen alt. Der
kleine Mann brachte damals aber schon stolze 16 kg auf die Waage.20150929-1.jpg
3. Warum hast du dich für einen Rassehund entschieden?
Ich hatte schon als Kind immer Hunde um mich herum und bin gemeinsam mit diesen
aufgewachsen. In meinem Fall waren dies Boxer und Dalmatiner. Irgendwie bin ich da also
ziemlich vorgeprägt durch meine Familie. Wir hatten immer Rassehunde und diese waren auch
immer vom Züchter. Von daher war es für mich irgendwie auch ganz natürlich dies genauso zu
machen.
Zudem weiß ich bei einem Rassehund in etwa was auf mich zukommt. Die Überraschung, was
beispielsweise das Energielevel, Größe, Jagdtrieb etc. angeht, ist nicht so groß
beziehungsweise vorher kalkulierbar.
4. Warum genau diese Rasse? Was waren deine Vorstellungen? Wurden sie erfüllt?
Eigentlich bin ich immer davon ausgegangen, dass mein erster eigener Hund ein Dalmatiner
sein wird. Ja und dann kann alles ganz anders und ich bin nun die stolze Besitzerin einer
Deutschen Dogge. Diese Rasse hatte ich bevor ich meinen Mann kennenlernte quasi gar nicht 2015.september.rasseportrait-1-11.jpg
auf der Liste. Ich glaube, er hat mir schon bei einem unserer ersten Treffen von Doggen
vorgeschwärmt und mich nach und nach mit dem Doggen-Virus infiziert. Anfangs dachte ich
dabei „nur“ an einen sehr großen Hund. Je mehr ich mich mit der Rasse beschäftigte, desto
mehr verliebte ich mich in sie.
Im Rassestandard der Deutschen Dogge wird ihr Wesen als freundlich, liebevoll und anhänglich
beschrieben. Das und natürlich auch ihr Aussehen waren die Hauptgründe warum wir uns für
eine Deutsche Dogge entschieden haben. Wir wollten einen „richtigen“ Familienhund und
genau das ist es auch, was wir jetzt haben. Unsere kleine Tochter ist erst ein paar Wochen alt.
Sie und Dion sind aber jetzt schon ein Herz und eine Seele. Es ist so süß wie fürsorglich und
vorsichtig er mit ihr umgeht.20151230-1-3.jpg
5. Warum hast du keinen Hund aus dem Tierschutz aufgenommen?
Für uns war vor dem Hundekauf schon klar, dass wir in der nahen Zukunft auch menschlichen
Nachwuchs haben wollen. Es war mir daher besonders wichtig genau zu wissen, was mein
Hund alles in seinem Leben erlebt hat und wie er auf Situationen reagiert. Bei einem Hund aus
dem Tierschutz weiß ich einfach nicht, was dieser schon alles erlebt hat und dies ist mir
insbesondere im Alltag mit Baby einfach zu unkalkulierbar.
6. Würdest du noch einen Hund aus dem Tierschutz aufnehmen? Warum?
Zurzeit kann ich es mir aufgrund unseres Menschenkindes nicht vorstellen einen Hund aus dem
Tierschutz aufzunehmen. Ob sich meine Meinung dazu in der Zukunft noch ändern wird, das
kann ich nicht einschätzen … sag niemals nie.profilbild.facebook-3.jpg
7. Züchtest du selber oder hast du vor zu züchten?
Ich züchte selbst nicht und habe dies auch nicht vor. Dafür fehlen mir die Zeit und vor allem
auch das nötige Wissen.
8. Was für Vorzüge hat dein Hund? Denkst du, dass es mit der Rasse zusammen hängt?
Dion ist für uns der perfekte Familienhund. Er ist mein treuer Begleiter in jeder
Lebenssituation! Was Dion am besten beschreibt, ist seine Ruhe und Gelassenheit, die er
ausstrahlt. Auch Menschen, die Angst vor Hunden haben, vergessen diese meistens nach einer
Weile in Dions Nähe. Er wickelt einfach jeden um seine Pfote und möchte einfach immer
überall mit dabei sein.
Ich denke, dass er in seinem Charakter die „typische“ Dogge ist. Aber natürlich hat das auch
viel mit seiner Sozialisierung und Erziehung zu tun.dsc00006-1.jpg
9. Welche Macken hat dein Hund? Auch hier, denkst du, dass es mit der Rasse zusammen hängt?
Macken ?! Da muss ich kurz überlegen … Dion ist Meister im „Im-Weg-Rumstehen“ und im
„Sabbern“, wenn es etwas richtig Gutes zum Fressen gibt. Das hat beides auch irgendwie was
mit der Rasse „Deutsche Dogge“ zu tun. Denn bei einer Größe von 93 cm und 75 kg
Kuschelgewicht, kann man natürlich besonders gut „Im-Weg-Rumstehen“ und seine Lefzen
tragen auch dazu bei, dass das „Sabbern“ besonders ergiebig ist.
Ach eine weitere Macke fällt mir auch noch ein. Er hasst Wasser von oben und ja, das ist wirklich richtig Doggen typisch.2015.august.monatsfoto-1-2.jpg

Vielen Dank an Julia, dass auch sie uns die Fragen so lieb beantwortet hat, und dass obwohl sie gerade noch die kleine Zuckermaus um sich hat! Wir  wünschen euch weiterhin alles Beste und viel Spass mit ihr und Dion!

  • 05.02.2016