Gastbeitrag – Weißer Schäferhund

Also eine kurze Vorstellung:
Ich bin Diana, 28, und ich lebe mit meinem Mann und unserem Minimensch zusammen mit unserem Hundekind Abby in Leipzig. Durch Abby bin ich auch zum Bloggen (Hundekind Abby ) gekommen und halte so für die Nachwelt alles spannende fest.

1. Wie lange hast du deinen Hund schon?
Es sind jetzt schon fast 3 Jahre, unglaublich wie die Zeit vergeht. Am 26.1.13 ist sie bei uns eingezogen, die kleine Maus.
2. Wie alt war dein Hund, als du ihn oder sie bekommen hast?
Abby war 9 Wochen alt, wenn ich mich recht entsinne. Wir haben sie als Welpe vom Züchter abgeholt.
3. Warum hast du dich für einen Rassehund entschieden?
Ich hab mich seit meiner Kindheit für Hunde interessiert und wollte immer selber einen – durfte aber von meinen Eltern aus keinen haben. Für mich waren Mischlinge immer besonders interessant, da sie ja keinen „Stammbaum“ haben, aber in meinen Augen immer trotzdem ganz tolle Hunde sind. Allerdings konnte ich mich nie entscheiden, was für einen Mix ich haben wollte, da die Charaktereigenschaften ja auch passen sollten. Ja, bis ich mich eines Tages in das Bild eines Weißen Schäferhundes verliebt hatte. Und dann ging aber auch das recherchieren über die Rasse los – und auf einmal hatte ich den schönsten Hund der Welt mit den Rasseeigenschaften, die ich wollte.
4. Warum genau die Rasse? Was waren deine Vorstellungen?
Wurden sie erfüllt?
Weiße Schweizer Schäferhund erfüllen schon einmal das erste Kriterium, das für mich ein Hund erfüllen muss: er muss groß sein! Aber natürlich musste der Hund auch einen tollen Charakter haben. Weiße Schweizer Schäferhunde sollen alle sehr lieb, zutraulich und intelligent.

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Intelligent ist Abby auf jeden Fall!

Außerdem sagt man ihnen keinen großen Jagdtrieb nach. Das klang für mich alles, nach einem Traumhund. Und in der Tat trifft das auch alles auf Abby zu. Außerdem ist sie super lieb zu unserem Minimenschen, sehr feinfühlig und sensibel. Und, was ich auch gut finde, bei Fremden ist sie erst einmal etwas skeptisch. Abby hat unsere Vorstellungen also nicht nur erfüllt, sie hat sie übertroffen!
5. Warum hast du keinen Hund aus dem Tierschutz aufgenommen?
Eigentlich sollte es immer ein Tierschutzhund bei mir werden. So ernster das Thema eigener Hund aber wurde, so realistischer beschäftigte ich mich auch mit dem Thema „Bin ich als 1. Hundehalter einem 2nd Hand Hund gewachsen?“ Unsere Entscheidung (da mein Mann vorher auch noch nie Haustiere hatte) fiel dann auf „nein“. Wir wollten erst einmal einen Hund so erziehen, wie wir es dachten. Wenn der Hund dann etwas hat, wussten wir woher es kommt und können an uns trainieren – und es für den nächsten Hund dann einfach richtig machen. Wir wollten einem 2nd Hand Hund also nicht die Bürde eines 1.Hundehalters aufbinden.
6. Würdest du nach einen Hund aus dem Tierschutz aufnehmen?
Warum?
Ein definitives „ja“. Wir haben nämlich einiges falsch gemacht mit Abby, haben daran gearbeitet und viel gelernt. Somit trau ich uns bei weiteren Hunden auch zu, einen Hund mit Vergangenheit die Selbstsicherheit zu geben, die er braucht. picsart_02-18-08.21.33.jpg

 

7. Züchtest du selber oder hast du vor zu züchten?

Nein, zum Züchten sollte man Ahnung haben und nicht „nur um einmal Welpen zu haben“, die Hündin decken lassen. Züchten bedeutet so viel mehr und ich habe Respekt vor jedem guten Züchter. Außerdem könnte ich die Welpen dann nicht weggeben. Das wären ja auch irgendwie „unsere“ Welpen.
8. Was für Vorzüge hat dein Hund? Denkst du, dass es mit der
Rasse zusammen hängt?
Abby ist sehr feinfühlig und sensibel. Als es mir während meiner Schwangerschaft richtig schlecht ging, lag sie mit mir auf dem Sofa, hat mich gewärmt und mit mir gekuschelt. An der Stelle hat sie zurückgesteckt und war für ihr Rudel da. Ich denke schon, dass ihre Rasse da mit hineinspielt. Aber es nur auf den Weißen Schäferhund schieben würde ich nicht.
9. Welche Macken hat dein Hund? Auch hier, denkst du, dass es
mit der Rasse zusammen hängt?picsart_02-18-08.21.55.jpg
Abby hat sich leider angewöhnt an der Leine zu pöbeln. Das liegt aber nicht an der Rasse. Was allerdings rassetypisch ist, ist ihr ausdauerndes Ningeln. Wenn einer von ihrem Rudeln auf die Idee kommt, woanders hinzugehen, da ist die Polen offen.. Das haben ihre Mama und ihre Schwester auch.

Vielen Dank auch an Diana, dass sie uns die Fragen beantwortet hat! Ich stimme dir in wirklich jedem Punkt zu, du sprichst mir aus der Seele!

  • 19.02.2016

 

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