Gastbeitrag – Der Yorkshire Terrier

 

Mein Name ist Kellie und ich wohne mit meinem Lebensgefährten und unseren drei Yorkshire Terriern in Münster (NRW). Amy, Kimi und Blanket sind unser ganzer Stolz und wir lieben sie abgöttisch. Ein Leben ohne die drei können wir uns nicht mehr vorstellen.

1. Wie lange hast du deinen Hund schon? picsart_02-11-08.55.55.jpg
Kimi (6 Jahre), Amy (3 Jahre), Blanket (2 Jahre)
2. Wie alt war dein Hund, als du ihn oder sie bekommen hast?
Alle drei sind als Welpe von ca. 10 Wochen bei uns eingezogen.
3. Warum hast du dich für einen Rassehund entschieden?
Weil ich gegen Hundehaare allergisch bin und nur wenige Rassen für Allergiker geeignet sind. Bei einem Mischling wäre die Gefahr allergischer Reaktionen zu hoch gewesen.
4. Warum genau die Rasse? Was waren deine Vorstellungen? Wurden sie erfüllt? Unter allen Rassen, die für Allergiker geeignet sind, ist mir der Yorkie direkt aufgefallen. Ich wollte einen süßen kleinen Hund mit Pfeffer im Hintern und eigenem Kopf. Mir war klar, dass Terrier quierlig sind und gerne mal genau das Gegenteil von dem tun, was man ihnen sagt. Gerne werden sie ja als Kläffer, Fusshupen oder Schosshündchen abgestempelt. Umso überraschter sind immer alle, wie freundlich und wohlerzogen unsere 3 sind. Wenn man über ihre kleinen Macken und Eigenheiten lachen kann und konsequent mit ihnen arbeitet, dann ist der Yorkie der beste Begleiter, den man sich wünschen kann.picsart_02-11-08.55.41.jpg
5. Warum hast du keinen Hund aus dem Tierschutz aufgenommen?
Reinrassige Yorkshire Terrier landen selten im Tierheim. Und bei Hunden aus dem Ausland war mir die Gefahr zu groß, dass doch irgendwann mal eine andere Rasse eingemischt wurde. Es hätte mir das Herz gebrochen, wenn ich allergisch auf das Fellknäul reagiert hätte und ich ihn hätte wieder abgeben müssen. Zu der Zeit, als ich mich für einen Yorkie entschieden hatte, saß tatsächlich ein reinrassiger hier in Münster im Tierheim, allerdings auch nur für 2 Stunden, dann war er bereits vermittelt. Ich war leider eine halbe Stunde zu spät dran.
6. Würdest du nach einen Hund aus dem Tierschutz aufnehmen? Warum?
Natürlich, wenn die entsprechenden Voraussetzungen gegeben sind oder ein Yorkie seinen Besitzer verloren hat. Allerdings muss das Rudel natürlich auch überschaubar bleiben 😉 Aber auch als Pflegestelle würde ich mich sofort zur Verfügung stellen.
7. Züchtest du selber oder hast du vor zu züchten?
Wir züchten seit fast 2 Jahren auch selber. Nachdem unsere Zuchthündin leider beim ersten Wurf eine Frühgeburt hatte, sind wir natürlich mega stolz auf unseren Welpen Brady, der im letzten März das Licht der Welt erblickte und inzwischen in Bayern bei einer tollen Familie wohnt.picsart_02-11-08.55.27.jpg
8. Was für Vorzüge hat dein Hund? Denkst du, dass es mit der Rasse zusammen hängt?
Jeder Hund ist ein Individuum, mit eigenem Charakter. Das merkt man vor allem, wenn man mehrere Hunde der gleichen Rasse hat, so wie wir. Amy ist sehr selbstbewußt und dominant, eben die Chefin im Rudel, gleichzeitig aber total sanftmütig und verkuschelt. Kimi ist mega gelehrig und ein Musterbeispiel für gute Erziehung. Blanket hingegen ist eher schüchtern, zuhause aber der Pausenclown. Wie alle Terrier sind die drei aufgeweckt und schnell für etwas zu begeistern. Angst kennen sie nicht, obwohl sie so klein sind. Diese Eigenschaften sind ansich rassetypisch, obwohl man mit der falschen Erziehung hier sicherlich sämtliche Vorurteile bestätigen kann.
9. Welche Macken hat dein Hund? Auch hier, denkst du, dass es mit der Rasse zusammen hängt?picsart_02-11-08.48.58.jpg
Klar, haben unsere drei auch ihre Macken. Aber gerade das macht sie ja so sympathisch. Eine Grunderziehung ist für mich selbstverständlich, jedoch sollen sie auch nicht funktionieren wie ein Roboter. So läßt Amy sich nicht trainieren. Die Grundkommandos kennt sie und macht sie auch, aber diese oder auch Tricks mit ihr zu trainieren funktioniert nicht, egal ob mit Lob oder Leckerchen. Sie hat alles von unserem ältesten Rüden gelernt, nicht von uns. Wer Kimi kennenlernt, könnte meinen er hätte HDAS oder Duracell-Batterien im Hintern. Er freut sich über alles und jeden und will immer dabei sein. Egal, ob wir was unternehmen wollen oder nur aufs Klo gehen. Was uns am meisten an Blanket nervt ist, dass er wie ein Irrer bellt, sobald es an der Tür klingelt oder wir nach Hause kommen. So richtig haben wir noch keinen Weg gefunden, ihm das abzugewöhnen. Rassetypisch finde ich diese Macken bzw. Eigenheiten nicht. Sie sind halt alle unterschiedlich und gerade das macht unser Rudel so interessant.

Vielen Dank auch an Kellie, dass sie uns netterweise die Fragen beantwortet hat! Schaut doch mal auf ihrem Blog vorbei, sie hat vor kurzem sogar einen Shop eröffnet!

  • 12.02.2016
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