Gastbeitrag – Die Deutsche Dogge

Wir fühlen uns sehr geehrt, dass wir bei der Beitragsreihe „Rassehund oder Mischling“ von Queen Lotta
teilnehmen dürfen. Danke schön dafür ihr Lieben. Bevor wir auf die Fragen der beiden eingehen
möchten wir uns als erstes kurz vorstellen, damit ihr auch wisst mit wem ihr es hier zu tun habt. Wir
sind Julia & Dion von „Klein und Gross – Unser Leben mit Dogge“. Dion, eigentlich Dionysos vom
Kaiserreich, ist ein fast zweijähriger Deutschen Doggen Rüde und ich, Julia, bin 26 Jahre alt. 20151004-1-2.jpg

Wir
wohnen gemeinsam mit meinem Mann und unserer kleinen Tochter im schönen Baden-Württemberg.
1. Wie lange hast du deinen Hund schon?
Dion und ich sind mittlerweile schon seit 18 Monaten ein Team und gehen zusammen durch
dick und dünn beziehungsweise klein und groß.
2. Wie alt war dein Hund, als du ihn oder sie bekommen hast?
Als Dion bei meinem Mann und mir einzog da war er gerade einmal neun Wochen alt. Der
kleine Mann brachte damals aber schon stolze 16 kg auf die Waage.20150929-1.jpg
3. Warum hast du dich für einen Rassehund entschieden?
Ich hatte schon als Kind immer Hunde um mich herum und bin gemeinsam mit diesen
aufgewachsen. In meinem Fall waren dies Boxer und Dalmatiner. Irgendwie bin ich da also
ziemlich vorgeprägt durch meine Familie. Wir hatten immer Rassehunde und diese waren auch
immer vom Züchter. Von daher war es für mich irgendwie auch ganz natürlich dies genauso zu
machen.
Zudem weiß ich bei einem Rassehund in etwa was auf mich zukommt. Die Überraschung, was
beispielsweise das Energielevel, Größe, Jagdtrieb etc. angeht, ist nicht so groß
beziehungsweise vorher kalkulierbar.
4. Warum genau diese Rasse? Was waren deine Vorstellungen? Wurden sie erfüllt?
Eigentlich bin ich immer davon ausgegangen, dass mein erster eigener Hund ein Dalmatiner
sein wird. Ja und dann kann alles ganz anders und ich bin nun die stolze Besitzerin einer
Deutschen Dogge. Diese Rasse hatte ich bevor ich meinen Mann kennenlernte quasi gar nicht 2015.september.rasseportrait-1-11.jpg
auf der Liste. Ich glaube, er hat mir schon bei einem unserer ersten Treffen von Doggen
vorgeschwärmt und mich nach und nach mit dem Doggen-Virus infiziert. Anfangs dachte ich
dabei „nur“ an einen sehr großen Hund. Je mehr ich mich mit der Rasse beschäftigte, desto
mehr verliebte ich mich in sie.
Im Rassestandard der Deutschen Dogge wird ihr Wesen als freundlich, liebevoll und anhänglich
beschrieben. Das und natürlich auch ihr Aussehen waren die Hauptgründe warum wir uns für
eine Deutsche Dogge entschieden haben. Wir wollten einen „richtigen“ Familienhund und
genau das ist es auch, was wir jetzt haben. Unsere kleine Tochter ist erst ein paar Wochen alt.
Sie und Dion sind aber jetzt schon ein Herz und eine Seele. Es ist so süß wie fürsorglich und
vorsichtig er mit ihr umgeht.20151230-1-3.jpg
5. Warum hast du keinen Hund aus dem Tierschutz aufgenommen?
Für uns war vor dem Hundekauf schon klar, dass wir in der nahen Zukunft auch menschlichen
Nachwuchs haben wollen. Es war mir daher besonders wichtig genau zu wissen, was mein
Hund alles in seinem Leben erlebt hat und wie er auf Situationen reagiert. Bei einem Hund aus
dem Tierschutz weiß ich einfach nicht, was dieser schon alles erlebt hat und dies ist mir
insbesondere im Alltag mit Baby einfach zu unkalkulierbar.
6. Würdest du noch einen Hund aus dem Tierschutz aufnehmen? Warum?
Zurzeit kann ich es mir aufgrund unseres Menschenkindes nicht vorstellen einen Hund aus dem
Tierschutz aufzunehmen. Ob sich meine Meinung dazu in der Zukunft noch ändern wird, das
kann ich nicht einschätzen … sag niemals nie.profilbild.facebook-3.jpg
7. Züchtest du selber oder hast du vor zu züchten?
Ich züchte selbst nicht und habe dies auch nicht vor. Dafür fehlen mir die Zeit und vor allem
auch das nötige Wissen.
8. Was für Vorzüge hat dein Hund? Denkst du, dass es mit der Rasse zusammen hängt?
Dion ist für uns der perfekte Familienhund. Er ist mein treuer Begleiter in jeder
Lebenssituation! Was Dion am besten beschreibt, ist seine Ruhe und Gelassenheit, die er
ausstrahlt. Auch Menschen, die Angst vor Hunden haben, vergessen diese meistens nach einer
Weile in Dions Nähe. Er wickelt einfach jeden um seine Pfote und möchte einfach immer
überall mit dabei sein.
Ich denke, dass er in seinem Charakter die „typische“ Dogge ist. Aber natürlich hat das auch
viel mit seiner Sozialisierung und Erziehung zu tun.dsc00006-1.jpg
9. Welche Macken hat dein Hund? Auch hier, denkst du, dass es mit der Rasse zusammen hängt?
Macken ?! Da muss ich kurz überlegen … Dion ist Meister im „Im-Weg-Rumstehen“ und im
„Sabbern“, wenn es etwas richtig Gutes zum Fressen gibt. Das hat beides auch irgendwie was
mit der Rasse „Deutsche Dogge“ zu tun. Denn bei einer Größe von 93 cm und 75 kg
Kuschelgewicht, kann man natürlich besonders gut „Im-Weg-Rumstehen“ und seine Lefzen
tragen auch dazu bei, dass das „Sabbern“ besonders ergiebig ist.
Ach eine weitere Macke fällt mir auch noch ein. Er hasst Wasser von oben und ja, das ist wirklich richtig Doggen typisch.2015.august.monatsfoto-1-2.jpg

Vielen Dank an Julia, dass auch sie uns die Fragen so lieb beantwortet hat, und dass obwohl sie gerade noch die kleine Zuckermaus um sich hat! Wir  wünschen euch weiterhin alles Beste und viel Spass mit ihr und Dion!

  • 05.02.2016
Advertisements

Du willst deinen Senf dazu geben oder aus dem Nähkästchen plaudern? Immer gerne!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s